Durch Bepflanzung von Dächern lassen sich wertvolle Naturflächen zurückgewinnen

Kleines Gründach, große Wirkung: Viele Dachflächen lassen sich der Natur zurückgeben.
Kleines Gründach, große Wirkung: Viele Dachflächen lassen sich der Natur zurückgeben.
© djd/Optigrün

(djd-p/el). Immer mehr Dachflächen in Deutschland werden zum Gründach umfunktioniert. Das lohnt sich auf großen Wohn-, Gewerbe- oder Verwaltungsgebäuden, aber auch beim privaten Einfamilienhaus. Nicht nur ökologische Gründe sprechen dafür: Auf immer kleineren Grundstücken in den Ballungsräumen drängen sich Häuser nebst Carport oder Garage und lassen nur wenig Raum für einen klassischen Garten. Durch die Bepflanzung der Dächer lassen sich wertvolle Naturflächen zurückgewinnen. 

 

Auf Carports und anderen Nebengebäuden können handwerklich geschickte Hausbesitzer eine extensive Dachbegrünung auf Flächen mit einer Neigung bis 15 Grad selbst anlegen. Dafür gibt es spezielle Fertigpakete mit Bau- und Pflanzanleitungen und Anlage-Beispielen, etwa unter www.dachbegruenung-ratgeber.de und www.dachbegruenung24.de. Die Anlage von Intensivbegrünungen sollte man dagegen Fachleuten überlassen. Hier spielen Statik, Abdichtungen, die Pflanzenauswahl und weitere Faktoren eine wichtige Rolle.

Der Aufwand für eine Dachbegrünung wird nicht nur durch Grün am Haus belohnt. Viele Gemeinden fördern sie direkt über Zuschüsse oder indirekt über Gebührenminderungen fürs Abwasser. Dass bei Starkregen nicht gleich der Vorplatz vor der Garage oder dem Carport unter Wasser gesetzt wird und dass begrünte Dächer als Regenwasserspeicher die Kanalisation entlasten, ist ein weiterer angenehmer Nebeneffekt.


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