Doppelter Gewinn: Passivhaus verbindet hohe Effizienz mit ausgeklügelter Architektur

Durch und durch markant: Mit der versetzten Holzfassade und dem Überbau im ersten Geschoss ist das Haus schon allein optisch etwas Besonderes.
Durch und durch markant: Mit der versetzten Holzfassade und dem Überbau im ersten Geschoss ist das Haus schon allein optisch etwas Besonderes.
© djd/Solarlux GmbH

(djd). Die Ansprüche an Neubauten sind hoch - gerade im Hinblick auf ihre Energieeffizienz. So auch im niederländischen Wierden: Dort hatte die Gemeinde die Vergabe begehrter Baugrundstücke an einen Wettbewerb geknüpft. Die Bauinteressenten sollten Entwürfe für besonders nachhaltige Häuser einreichen. Geringer Energie- und Wasserverbrauch spielten dabei ebenso eine Rolle wie die verwendeten Materialien. Besonders überzeugend fand die Jury ein Einfamilienhaus mit markanter Holzfassade, das als Passivhaus im Vergleich zu Standard-Neubauten viel Energie einspart. Die Bauherren bekamen den Zuschlag und sind damit Gewinner in doppelter Hinsicht: Die Familie konnte ihr Traumhaus verwirklichen und profitiert zudem von dauerhaft niedrigen Energiekosten.

Puffer zwischen innen und außen

Das ausgeklügelte Zusammenspiel von Architektur, Technik und Sonnenlicht führte hier zu einem durchdachten Ergebnis. Ein Hingucker und ein praktisches Element zugleich sind die Glas-Faltwände im Erdgeschoss: Die ungedämmte Aluminium-Glas-Faltwand SL 45 von Solarlux als Terrassenverglasung dient gewissermaßen als eine zweite Haut vor der eigentlichen Innenraumverglasung. Die Glasfassade auf der Südseite beschert dem Haus allein durch die Sonne viel Wärme. Der Überhang und die markante Holzverkleidung in der ersten Etage über dem Terrassenbereich sorgen dafür, dass es im Sommer nicht zu warm wird. Das Ganze ist so austariert, dass die Sonne sogar in den Wintermonaten als eine natürliche, kohlendioxidfreie Heizung fungiert. Dann öffnet die Baufamilie die innere Verglasung und nutzt die Wärme der Terrasse für den Wohnbereich. Die Dreifachverglasung aller Innenraumfenster sowie die gute Dämmung und Dichtigkeit tun ihr Übriges, um den Bau zu einem Passivhaus zu machen.

Viel Flexibilität für die Bewohner

Die Profiltechnik der Glas-Faltwand steht ganz im Zeichen des offenen Wohnkonzepts. Im Neubau in Wierden etwa sorgt eine flach eingelassene Bodenschiene für einen barrierefreien Zugang. Dennoch ist der Wohnraum gegen unerwünschten Besuch gesichert: Der Einbruchschutz wird durch die integrierte Komfortverriegelung mit Drücker, Riegel-Fallenschloss und Verriegelungsstange gewährleistet. Unter www.solarlux.com gibt es ausführliche Informationen und Gestaltungsbeispiele für die vielfältigen Glassysteme. Neben der hohen Funktionalität bietet die Glas-Faltwand vor allem viel Flexibilität für die Bewohner: Eine gleitende Verriegelung ermöglicht, dass ein Teil der Glaselemente nach innen, ein anderer Teil nach außen geöffnet werden kann. Sie ist gegen Regen und Wind gefeit - und zwei umlaufende Dichtebenen gewährleisten hohe Dichtigkeit.


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