Die Zukunftsenergie Holz ist versorgungssicher: Kachelöfen bieten nachhaltige, umweltfreundliche und unabhängige Wärmegewinnung

Samstag, 13.08.2022 |
Holz macht bei der Wärmegewinnung in Kachelöfen keine "Schulden" bei der Natur, denn es heizt CO2-neutral.
Holz macht bei der Wärmegewinnung in Kachelöfen keine "Schulden" bei der Natur, denn es heizt CO2-neutral.
© djd/GVOB/www.kachelofenwelt.de/Camina-Schmid

(djd). Angesichts der Gefahr ausbleibender Gaslieferungen aus Russland wird in einigen deutschen Regionen bereits über die Begrenzung von warmem Wasser in privaten Haushalten nachgedacht, auch die generelle Absenkung der maximalen Raumtemperatur im Fernwärmenetz ist ein Thema. Das Problem: Rund 70 Prozent aller Heizungen hierzulande werden noch mit Erdgas oder Öl betrieben. Die Lösung steht quasi vor der Haustür: Holz.

Größter Holzvorrat in Europa

"In Deutschland gibt es auf lange Sicht genügend Holz zur Wärmegewinnung in privaten Haushalten, die Zukunftsenergie Holz ist versorgungssicher. Dieses Potenzial sollte so schnell wie möglich genutzt werden", so Robert Mülleneisen, Vorsitzender des GesamtVerband OfenBau (GVOB). Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist ein Drittel der Fläche in Deutschland bewaldet, das entspricht rund 11,4 Millionen Hektar. Es gibt einen Holzvorrat von rund 3,7 Milliarden Kubikmeter – der höchste Wert in Europa. Als Brennholz wird zumeist Holz genutzt, das nicht als Bau- und Möbelholz verwendet werden kann: Der Anteil von Waldrestholz in Kleinfeuerungsanlagen betrug 2018 rund 31 Prozent. Und seit vielen Jahren gibt es durch Stürme, Dürre, Schneebruch, Brände und Käferbefall immer mehr Energieholz. Unter www.kachelofenwelt.de gibt es dazu weitere Informationen.

Erneuerbare Energieträger noch schneller und besser nutzen

Laut Umweltbundesamt (UBA) stieg der Anteil erneuerbarer Energien von 19,3 Prozent im Jahr 2020 auf 19,7 Prozent im vergangenen Jahr. Dabei spielt Holz eine wichtige Rolle: Sein Anteil bei den regenerativen Energieträgern liegt bei rund 38 Prozent. Experten halten den Einsatz erneuerbarer Energieträger mit Blick auf die drohende Energiekrise und die Klimaziele aber als längst nicht ausreichend: Da in privaten Haushalten über 90 Prozent der Endenergie für Wärmeanwendungen verbraucht werden, sollte hier schnell und energisch der Hebel angesetzt werden.

Die Vorteile von Holz als Brennstoff

Die Vorteile von Holz bei der Wärmegewinnung sind vielfältig.

  1. Holz aus regionalen Wäldern gibt es immer planbar und zügig – unabhängig von Wind und Wetter.
  2. Die Holzpreise sind seit vielen Jahren stabil beziehungsweise nur sehr moderat gestiegen.
  3. Abgesehen vom direkten Sonnenlicht ist Holzenergie die natürlichste und umweltfreundlichste Wärmequelle: Holz heizt CO2-neutral. Bei der Verbrennung in einer Feuerstätte wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie beim Wachsen gebunden wurde.
  4. Moderne Kachelöfen, Heizkamine und Kaminöfen mit einem integrierten Wasserwärmetauscher können teilweise als Wärmequelle fürs gesamte Haus genutzt werden – inklusive warmes Wasser.

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