Die Wärme bleibt im Haus: Mit einer Fassadendämmung nachhaltig den Energieverbrauch senken

Sonntag, 13.11.2022 |
Eine Wärmedämmung der Fassade ist der erste Schritt zu mehr Energieeffizienz und einem geringeren Verbrauch im Zuhause.
Eine Wärmedämmung der Fassade ist der erste Schritt zu mehr Energieeffizienz und einem geringeren Verbrauch im Zuhause.
© djd/Saint-Gobain Weber GmbH

(djd). Was lässt sich tun, um den sprunghaft gestiegenen Kosten für Gas und Strom entgegenzuwirken? Diese Frage stellen sich aktuell viele Hausbesitzer. Neben kurzfristigen Maßnahmen zur Energieeinsparung im Alltag lohnt es sich dabei, langfristig zu denken. Eine professionelle Dämmung der Fassade gilt in Bestandsgebäuden als erster Schritt, um nachhaltig die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern. Nach einer einmaligen Investition zahlt sich dies dauerhaft aus und spart über viele Jahre bares Geld. Angesichts der hohen Energiepreise und staatlicher Fördermittel für Modernisierer amortisiert sich diese Maßnahme noch schneller.

Wärmeverluste an der Fassade eindämmen

Schon aufgrund ihrer schieren Größe ist die Fassade ein Hauptfaktor für Energieverluste im Eigenheim. "Ungedämmte Außenmauern geben im Winter Heizwärme aus dem Inneren an die kalte Außenluft ab. In der Folge muss entsprechend nachgeheizt werden, um die Raumtemperatur konstant zu halten, der Energieverbrauch steigt unnötig in die Höhe", erklärt Georg J. Kolbe, Fassadenexperte bei Saint-Gobain Weber. Sogenannte Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) haben sich als effektiver Schutz erwiesen. Sie bestehen aus Dämmplatten, einer Armierungs- und Putzschicht. Die Dämmplatten können aus unterschiedlichem Material bestehen. Besonders empfehlenswert sind solche aus Mineralwolle, denn sie sind nicht brennbar. Sie halten im Winter die Wärme im Haus und im Sommer die Hitze draußen. Durch die schwere Mineralwollqualität und den soliden Aufbau verbessert die Dämmung zudem den Schallschutz.

Bauen im geschlossenen Rohstoffkreislauf

Ein Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft ist beispielsweise das WDV-System "weber.therm circle", dessen Bestandteile nach einem späteren Rückbau sortenrein getrennt und wiederverwertet werden können. Von der Einmalnutzung wertvoller Ressourcen entwickelt sich das Bauen somit zu einem Rohstoffkreislauf. Darüber hinaus kommt der ebenfalls mineralische Putz für das individuelle Oberflächenfinish ohne Biozide aus. In vielen herkömmlichen Putzen werden Biozide zugesetzt, die Algen und Pilze auf der Fassade abtöten sollen. Unter www.de.weber gibt es weitere Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Neben der dauerhaft eingesparten Heizenergie profitieren Modernisierer auch von staatlichen Zuschüssen. Bis zu 25 Prozent der Kosten werden bei Einzelmaßnahmen aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) übernommen.


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