Die Renaissance der Stromheizung: Elektrische Niedertemperatur-Heizungen bieten zahlreiche Vorteile

Elektrische Niedertemperatur-Flächenheizungen sind im Neubau oder in Gebäuden mit geringem Energiebedarf eine kostengünstige und effiziente Variante.
Elektrische Niedertemperatur-Flächenheizungen sind im Neubau oder in Gebäuden mit geringem Energiebedarf eine kostengünstige und effiziente Variante.
© djd/www.argillatherm.de

(djd). Einst verpönt als Energielieferant für Nachtspeicherheizungen wird Strom durch moderne Wärmekonzepte und den geringen Energiebedarf im Neubau zum Heizen des Zuhauses wieder interessant. Elektrische Niedertemperatur-Flächenheizungen erobern zunehmend den Neubaubereich, da neben der hohen Energieeffizienz auch die Anschaffungskosten sehr gering sind. Man spart sich die Kosten für eine Wärmepumpe oder Therme, für den Schornstein, Heizraum und die Verteilertechnik.

Heizen mit Strom ist preislich attraktiv

Was viele nicht bedenken: Auch bei den weit verbreiteten, wassergeführten Zentralheizungen geht ohne Strom nichts - vom Betrieb der Wärmepumpe bis hin zu den Stellantrieben. Hausbesitzer beachten bei der Entscheidung für eine Heizung diese laufenden Nebenkosten oft nicht, ebenso wenig wie Aufwendungen für Wartungen, Reparaturen und den regelmäßigen Besuch durch den Schornsteinfeger. "Diese scheinbaren Nebenkosten sind jedoch in Gebäuden mit geringem Energiebedarf deutlich höher als der reine Verbrauch von Öl oder Gas. Wer in einer transparenten Rechnung alle Kosten berücksichtigt, stellt fest, dass das Heizen nur mit Elektrizität preislich sehr attraktiv ist", sagt Axel Lange vom Hersteller ArgillaTherm. Als Flächenheizung etwa unter der Raumdecke installiert, punktet die Heiztechnik zudem mit ihrer angenehmen Strahlungswärme. Ausführliche Informationen zum umweltfreundlichen Heizen gibt ein 16-seitiges Booklet, das es zum kostenfreien Download unter www.argillatherm.de gibt.

Das richtige Heizsystem und die Positionierung sind entscheidend

Deckenheizungen sind besonders effizient, da durch ihre Positionierung das Aufsteigen warmer Heizungsluft verhindert wird. Die Wärme wird ausschließlich durch Strahlung und nicht noch zusätzlich über die Luft transportiert. Folglich wird die Luft nicht bewegt, es entstehen keine Verwirbelungen von Hausstaub oder Milben und beim Lüften geht wesentlich weniger Energie verloren. Der Hersteller setzt dazu auf eine energieeffiziente Niedertemperatur-Deckenheiztechnik in Kombination mit einem elektrischen 230V-Heizkabel (ohne Trafo), eingebettet in patentierte Trockenbauplatten aus Lehm.

Reaktionsschnell, behaglich und ohne kalte Füße

Deckenheizungen sind im Vergleich zu Fußbodenheizungen nicht träge und können aufgrund ihrer kurzen Reaktionszeit spontan entstehende interne oder solare Wärmequellen besser nutzen. Die Niedertemperatur-Heiztechnik ist besonders angenehm. Bei einer maximalen Deckentemperatur von 29 Grad merkt man in der Praxis gar nicht, woher die Wärme kommt. Der Kopf bleibt angenehm kühl. Und da der Fußboden von der Decke angestrahlt wird und sich schnell erwärmt, sind kalte Füße kein Thema mehr.

Natürlicher Baustoff wiederentdeckt

(djd). Lehm dürfte zu den ältesten Baumaterialien zählen, die der Mensch nutzt. Er ist nicht nur in großen Mengen verfügbar, sondern weist viele positive Eigenschaften auf, wie zum Beispiel eine automatische Feuchtigkeitsregulierung, das Binden von Schadstoffen und Gerüchen sowie eine vorbeugende Wirkung gegen Schimmel. An heißen Sommertagen wirkt er als Raumkühler und reguliert die Innentemperaturen. Hersteller wie etwa ArgillaTherm nutzen diese Vorteile für ihre Niedertemperatur-Flächenheizungen. Die industrielle Herstellung im Trocken-Flächenpressverfahren macht das Produkt langlebig und günstig. Die Verarbeitung ist einfach und ohne die Nachteile vom klassischen Lehmbau, wie zum Beispiele lange Trockenzeiten und eine aufwendige Verarbeitung.


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