Die Königin und ihr Hofstaat: Eine Rose und die passenden Begleiter

Die sogenannten Begleitpflanzen sollten die Rosen umspielen und optisch nicht dominieren.
Die sogenannten Begleitpflanzen sollten die Rosen umspielen und optisch nicht dominieren.
© djd/www.rosen-tantau.com

(djd). Ihre Schönheit und ihr Duft machen sie zur Königin des Gartens. Um ihre ganze Pracht zu entfalten, können passende Begleiter ihren Auftritt im Garten wirkungsvoll unterstützen. Bei der Wahl der Beetnachbarn sollte man einiges beachten, damit die "Beziehung" erfolgreich gedeiht.

Harmonisches Nebeneinander

"Die Begleiter sollten ähnliche Ansprüche haben wie Rosen", erklärt Susanne Rattay, Rosenfachberaterin bei Rosen Tantau. Sonne dürfe ihnen nichts ausmachen und in nährstoffreichen, durchlässigen Böden sollten sie sich ebenfalls wohlfühlen. Außerdem benötigten die Pflanzen jede für sich einen gewissen Abstand zum Nachbarn, damit Luft zwischen den Rosen und ihren Begleitern zirkulieren kann. "Dadurch können die Blätter nach einem Regenschauer schneller abtrocknen, sodass sie nicht so anfällig für Mehltau und Sternrußtau werden", so Rattay. Die Expertin warnt aber vor Begleitern mit starker Wurzelbildung, die die Rosen unter der Erde bedrängen könnten: "Lieblingsrosen und ihre Begleiter sollte man nach Wuchshöhe, Wuchsform, Farbe und Blütezeit kombinieren." Hochwachsende Stauden sollten zeitig angebunden und gestützt werden. Denn wenn sie zu aufdringlich werden, helfen nur Schere und Spaten, um der Rose den ihr gebührenden Raum zu geben. Darüber hinaus sollte der Boden unter der Rose offen bleiben, damit er gelockert und im Herbst zum Anhäufeln genutzt werden kann. Mehr Informationen gibt es unter www.rosen-tantau.com.

Klassisch schöne Kombination

Liebevoll kombiniert machen Rosen aus jedem Garten eine blühende Oase - vom Frühsommer bis zum Spätherbst. Besonders Stauden sind die richtigen Begleiter im Rosenbeet. Als klassisch schön gilt die Kombination mit Lavendel, aber auch Salbei und Katzenminze harmonieren mit Rosen, die duftig zarten Blütenwolken des Schleierkrauts setzen die runden Rosenblüten ganz besonders schön in Szene. In romantischen Gärten wird das Ganze mit Koniferen und Ziergräsern als Hintergrundbepflanzung und Buchsbaum als Beeteinfassung akzentuiert. Durch die Kombination von Kletterrosen mit Clematis erhält man zauberhafte Blickfänge, Sitzplätze können sich in verwunschene Paradiese verwandeln.

Standortwahl ist entscheidend

(djd). Neben robusten, gesunden Pflanzen, wie man sie direkt vom Züchter bekommt, ist die richtige Standortwahl fast schon ein Garant für gesundes Wachstum. Rosen beispielsweise lieben Licht und Luft. Sonnige Plätze beugen nicht nur Krankheiten und Schädlingsbefall vor, hier blühen die Blumen auch viel besser. Der sogenannte Traufenbereich hoher Bäume sollte allerdings gemieden werden, weil herabtropfendes Wasser die Entwicklung von Schaderregern wie Mehltau begünstigt. Daneben ist ein tiefgründiger Boden ohne Staunässe wichtig, um lange Freude an der Königin der Blumen zu haben. Mehr Informationen gibt es unter www.rosen-tantau.com.


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