Die eigenen vier Wände zum Greifen nah: Eigene Immobilie für viele Mieter eine Alternative

  • 45 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass die eigene Immobilie für viele Mieter im Moment eine echte Alternative ist.
    45 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass die eigene Immobilie für viele Mieter im Moment eine echte Alternative ist.
    © djd/Deutsche Vermögensberatung
  • (djd). In Relation zu anderen europäischen Staaten ist Deutschland ein Land der Mieter: Weit mehr als die Hälfte der Haushalte leben in einer Wohnung, die ihnen nicht gehört. Für viele von ihnen ist das Wohnen inzwischen teuer geworden - die Mieten befinden sich in begehrten Lagen in einem steilen Aufwärtstrend. Angesichts der noch immer niedrigen Zinsen denken viele Mieter trotz der ebenfalls gestiegenen Preise für Immobilien an den Erwerb von Wohneigentum. Können Mieter heute den Schritt in die eigenen vier Wände wagen? Das wollte Kantar-Emnid im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) von den Bundesbürgern wissen.

    45 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass die eigene Immobilie für viele Mieter eine echte Alternative sei. 34 Prozent vertraten die Ansicht, dass dies aufgrund der hohen Preise am Immobilienmarkt nur für wenige Mieter interessant sei - aber nur sieben Prozent halten die eigene Immobilie auch in der Niedrigzinsphase für unerschwinglich.

    Immobilienfinanzierung auch in der Niedrigzinsphase eine Herausforderung

    Die Zinsen sind extrem niedrig - dennoch bleibt eine Finanzierung eine große Herausforderung, schließlich läuft sie oft über Jahrzehnte. "Am Anfang sollte stets eine realistische Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben des Haushalts stehen. Daraus ergibt sich grob, welche monatliche Belastung tragbar ist", raten die Finanzexperten der DVAG. Für ungeplante Ausgaben sei zudem immer eine ausreichende Reserve einzukalkulieren. Je mehr Eigenkapital sich für die Finanzierung einsetzen lässt, desto besser. Günstiger als die Aufnahme von Fremdkapital ist es meist, verfügbares Sparguthaben oder Wertpapiere einzubringen. Im Vorfeld sollte man ebenfalls prüfen, ob der Staat das Projekt möglicherweise fördert. Nicht zu vernachlässigen bei der Anschaffung sind auch die Ausgaben für Notar, Grundbucheintrag und Grunderwerbsteuer - Nebenkosten können sich bis zu etwa zehn Prozent des Kaufpreises summieren. Oft wird zudem eine Maklergebühr fällig. Angesichts der vielen Aspekte bei einer Finanzierung ist eine umfassende und qualifizierte Beratung umso wichtiger. Informationen gibt es etwa unter www.dvag.de.

    Niedrige Zinsen langfristig sichern

    Was passiert, wenn die Zinsen zum Ablauf der Zinsfestschreibung steigen und die Raten teurer werden? Hier gilt es, auf möglichst lange Zinsfestschreibungen zu achten. "Mit solider Planung lässt sich das Risiko steigender Zinsen bereits frühzeitig minimieren. Für die Zukunft kann man sich beispielsweise mit einem Bausparvertrag günstige Zinsen sichern. Zudem sind bei einem Bauspardarlehen Sondertilgungen jederzeit und unbegrenzt möglich", raten die Finanzexperten der DVAG.

    Gute Beratung sorgt für passgenaue Lösung

    (djd). Eine gute Beratung vermittelt Häuslebauern oder Immobilienkäufern bei der Finanzierung der eigenen vier Wände passgenaue Lösungen. Die finanzielle Situation wird dabei eingehend analysiert und mit den Wünschen im Hinblick auf die Immobilie abgeglichen. Dabei ist ein Blick in die Zukunft unerlässlich: Können die Ausgaben in den nächsten Jahren getragen werden? Ist eventuell damit zu rechnen, dass im Rahmen der Familienplanung ein Einkommen entfällt? Müssen Reserven für einen späteren Ausbau oder eine Renovierung geschaffen werden? Auf dieser Basis wird die Realisierbarkeit des Ziels geprüft und die Finanzierung geplant. Mehr Informationen zum Thema Beratung und zur Immobilienfinanzierung gibt es beispielsweise unter www.dvag.com/eigenheim.


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