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Der Paketboom geht weiter - Experte: Nach Rekordweihnachtsgeschäft dürfte das Sendungsvolumen groß bleiben

Ein Ende des Paketbooms ist vorläufig nicht in Sicht.
Ein Ende des Paketbooms ist vorläufig nicht in Sicht.
© djd/www.hermesworld.com/Willing-Holtz

(djd). Der Lockdown während der Corona-Pandemie hatte und hat auf den Handel sehr unterschiedliche Auswirkungen. In den stationären Geschäften stapelt sich die unverkaufte Ware – die Mitarbeiter in den Onlineshops dagegen kommen kaum zum Luftholen. Nach einer Umfrage der Universität Bamberg unter 103 Onlinehändlern in Deutschland wurden 2020 allein von März bis August 17,4 Prozent mehr Sendungen als im Vorjahreszeitraum verschickt. Für das ganze Jahr rechneten die Forscher mit einem Zuwachs von mehr als 25 Prozent. 

"Herausforderndste und mengenstärkste Paketsaison aller Zeiten"

Höhepunkt des Paketbooms war das zurückliegende Weihnachtsgeschäft. Hermes Germany beispielsweise blickt auf ein Rekord-Weihnachtsgeschäft zurück: Es wurden im Zeitraum von Oktober bis Dezember über 126 Millionen Sendungen transportiert. "Das war die herausforderndste und mengenstärkste Paketsaison aller Zeiten", erklärt CEO Olaf Schabirosky. Nach Angaben des Unternehmens wurden über 99 Prozent aller Päckchen und Pakete rechtzeitig zum Fest ausgeliefert. Normalerweise geht ab Mitte Januar bis zum Frühjahr das Sendungsvolumen zurück. Für 2021 erwartet Schabirosky eine andere Entwicklung: "Voraussichtlich wird das Sendungsniveau zunächst auf einem hohen Niveau bleiben, da die Menschen in Pandemie- und Lockdown-Zeiten weiterhin die Vorteile des Online-Einkaufs nutzen werden.“ 

Acht Tipps für das richtige Versenden von Paketen

Da sich viele Menschen aufgrund der Einschränkungen nicht oder nur noch selten treffen können, sind auch im privaten Bereich mehr Pakete als sonst unterwegs. Die Kundinnen und Kunden können dazu beitragen, dass beim Versand alles glatt läuft. Dazu hat Olaf Schabirosky acht Tipps:

 

  1. Pakete ohne Außendeko versenden
  2. Pakete für Kinder an die Eltern adressieren
  3. alte Barcodes auf Kartons unkenntlich machen
  4. einen stabilen, intakten Versandkarton nutzen
  5. Freiräume im Paket auspolstern
  6. Paketschein in Blockschrift beschreiben
  7. Adressangabe prüfen
  8. die AGB des Paketdienstleisters beachten, einige Produkte sind vom Versand ausgeschlossen.

 


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