Das Garagentor als Gefahrenquelle: Unfällen und Sachschäden durch moderne Sicherheitstechnik vorbeugen

Mit einem Antrieb, der das Tor automatisch wieder hochfahren lässt, sobald es auf ein Hindernis trifft, lassen sich viele Unfälle und Sachschäden vermeiden.
Mit einem Antrieb, der das Tor automatisch wieder hochfahren lässt, sobald es auf ein Hindernis trifft, lassen sich viele Unfälle und Sachschäden vermeiden.
© djd/Hörmann

(djd). Von Garagentoren erwarten Hausbesitzer einen hohen Komfort und ein zum Haus passendes Design. Vor allem aber sollte die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Oftmals weisen alte Tore aufgrund überholter Technik oder Abnutzungserscheinungen versteckte Sicherheitsmängel auf. Deshalb ist es ratsam, regelmäßig eine Prüfung durch den Fachmann vornehmen und das Tor bei Bedarf ersetzen zu lassen, um das Unfallrisiko zu senken.

Lösungen für mehr Sicherheit

Garagentore auf dem aktuellen Stand der Technik sind betagten Modellen gerade in Sachen Sicherheit deutlich voraus. Deswegen verfügen Sectionaltore, auch in Kombination mit Antrieben, von Markenherstellern wie Hörmann über verschiedene Sicherheitsmechanismen. Federbruchsicherungen etwa verhindern ein Abstürzen des Tores, falls eine Torsionsfeder brechen sollte. Patentierte Sicherheitslaufschienen, Rollenhalter und Laufrollen verhindern ein Entgleisen des Tores und sorgen dafür, dass das Torblatt sicher unter der Decke abgestellt wird. Durch das ebenfalls patentierte Feder-in-Feder-System mit doppelten Drahtseilen kann eine gebrochene Zugfeder nicht wegschleudern und somit niemanden gefährden. Speziell geformte Lamellen und verkleidete Seitenzargen verringern die Gefahr von eingeklemmten Fingern im Lamellen- und Scharnierbereich.

Abschaltautomatik schützt vor Verletzungen

Eine häufige Gefahrenquelle stellt auch die sogenannte Schließkante dar. Hier können Automatiken in den Antrieben für Sicherheit sorgen, indem sie beim Schließen kontinuierlich die benötigte Kraft messen und bei Kontakt mit einem Hindernis augenblicklich wieder hochfahren. Bei dem Auftreffen auf ein Hindernis setzen die Tore eine so geringe Kraft frei, dass Verletzungen praktisch ausgeschlossen sind. Im Laufe der Zeit verändert sich jedoch die für das Schließen notwendige Kraft, weil die Federspannung durch die Benutzung leicht nachlässt. Der Hörmann-Antrieb berücksichtigt diesen Faktor und führt ein regelmäßiges Neu-Einlernen der benötigten Kraft durch. Im Übrigen sollte man nicht nur an der Garage, sondern auch bei Einfahrtstoren auf eine Abschaltautomatik achten.

Extra-Sicherheit für junge Familien

(djd). Vor allem für Familien mit kleinen Kindern ist die Sicherheit am Garagentor sehr wichtig. Befinden sich beim Schließen Personen unterhalb des Tores, sollte dieses automatisch stoppen und zurück nach oben fahren. Die sogenannte Abschaltautomatik ist bei den Hörmann Antrieben serienmäßig. In die Torzarge integrierte Lichtschranken bieten zusätzlich den Vorteil, dass das Tor bei einer Unterbrechung des Lichtstrahls gar nicht erst schließt. Der Hörmann Antrieb "SupraMatic P" verfügt serienmäßig über eine solche Lichtschranke. Für Garagen-Sectionaltore mit Schlupftür bietet sich eine sogenannte voreilende Lichtschranke an. Ein direkt unter der Kante verlaufender Lichtstrahl stoppt das Tor und lässt es wieder hochfahren, noch bevor es auf ein Hindernis trifft.


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