Das Beste aus zwei Motorwelten: Benzin-Selbstzünder senkt Kraftstoffverbrauch drastisch

Die neue Modellreihe des Mazda3 ist mit der Skyactiv-X-Motortechnologie erhältlich, die Funktionsprinzipien aus Otto- und Dieselmotoren verbindet.
Die neue Modellreihe des Mazda3 ist mit der Skyactiv-X-Motortechnologie erhältlich, die Funktionsprinzipien aus Otto- und Dieselmotoren verbindet.
© djd/Mazda

(djd). Verbrennungsmotoren sind nach wie vor die meistverkauften Antriebsaggregate für Kraftfahrzeuge. Solange der verfügbare Strom für E-Autos überwiegend aus nicht erneuerbaren Energiequellen stammt und der Aufbau einer Infrastruktur für Wasserstoffantriebe noch in ferner Zukunft liegt, müssen Einsparmöglichkeiten bei traditionellen Techniken gefunden werden. So kann auch der Benziner einen Beitrag zur Energiewende im Verkehr leisten. Dass in diesem noch erhebliche Sparpotenziale stecken, beweist aktuell die neue Skyactiv-X-Technologie. Durch die Verbindung eines konventionell zündenden Benziners mit der Kompressionszündung aus dem Diesel können deutliche Kraftstoffeinsparungen gegenüber klassischen Ottomotoren erzielt werden.

Hocheffiziente Verbrennung in jeder Fahrsituation

Auf dem Weg zur neuen Motortechnik mussten die Ingenieure des Herstellers Mazda einige Hürden nehmen. So funktionierte beispielsweise die reine Kompressionszündung mit Benzin nur in niedrigen Drehzahlbereichen und bei geringer Motorlast. Durch die Kombination von hoher Verdichtung und kontrollierter Zündkerzen-Zündung wurde dieses Problem gelöst. Das Verfahren mit der Kurzbezeichnung SPCCI (für Spark Controlled Compression Ignition, deutsch zündfunkenkontrollierte Kompressionszündung) macht den Einsatz eines sehr mageren Benzin-Luft-Gemischs möglich. Die Technik senkt den Kraftstoffverbrauch drastisch und sorgt für eine gleichzeitige hocheffiziente Verbrennung in allen Betriebszuständen.

Hoher Fahrspaß, niedriger Verbrauch

In Serie wird die Technik erstmals im neuen Mazda3 eingesetzt. Demnächst soll das neue Modell Mazda CX-30 folgen, weitere Infos und die Modellauswahl gibt es unter www.mazda.de. Reale Verbräuche von deutlich unter 5 Litern lassen sich erzielen, ohne dass der Fahrspaß leidet. So liegt der NEFZ Gesamt-CO2-Ausstoß für den Mazda3 Fastback bei nur 96 g/km, was einem Verbrauch von 4,3 Litern Superbenzin auf 100 km entspricht (mit 16-Zoll-Bereifung und manuellem 6-Gang-Getriebe). Im fünftürigen Mazda3 liegt der entsprechende Gesamt-CO2-Ausstoß bei 100 g/km bzw. 4,4 l/100 km. Damit unterbietet der Mazda3 Skyactiv-X 2.0 den CO2-Ausstoß des Mazda3 Skyactiv-D 1.8 mit 85 kW/116 PS-Dieselmotor, der bei 107 g/km liegt.

Verbrennungsmotoren sind nach wie vor die meistverkauften Antriebsaggregate für Kraftfahrzeuge. Dass ihre Spar- und Umweltpotenziale noch lange nicht ausgereizt sind, beweist aktuell eine neue Technologie. Den Ingenieuren von Mazda etwa ist es gelungen, die konventionelle Funkenzündung aus dem Ottomotor mit der Kompressionszündung aus dem Diesel zu verbinden. Da der Motor durch diese Kombination mit einem sehr mageren Benzin-Luft-Gemisch betrieben wird, konnte der Hersteller beim Kraftstoffverbrauch nochmals erhebliche Einsparungen gegenüber vergleichbar starken Benzinmotoren erzielen.

Kodo: Fahrzeug-Design, von der Natur inspiriert

(djd). Die Natur als Inspirationsquelle für das Design von Fahrzeugen - dafür steht der Begriff Kodo Design des japanischen Fahrzeugherstellers Mazda. Er beinhaltet die Reduktion auf das Wesentliche und das Weglassen von Überflüssigem. Die Formen entstehen beim Hersteller nicht, wie meist üblich, über Skizzen, sondern über handgeformte Modelle, in die bereits ein gutes Stück handwerkliche Kunst einfließt. Jüngstes Beispiel des Kodo-Designs ist der aktuelle Mazda3. Mit seiner dynamischen Linienführung zeigt er sich im Feld der Kompaktlimousinen höchst eigenständig. Dafür wurde er mit dem begehrten Red Dot Design Award ausgezeichnet. Unter www.mazda.de gibt es dazu mehr Infos.


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