Bootcamp fürs Gehirn: Vielseitiges Training sorgt für Fitness in der Schaltzentrale im Kopf

Jonglieren einmal anders: Das Gehirn kann auch durch solche kleinen Geschicklichkeitsübungen auf Trab gebracht werden.
Jonglieren einmal anders: Das Gehirn kann auch durch solche kleinen Geschicklichkeitsübungen auf Trab gebracht werden.
© djd/mhplus/Paavo Ruch

(djd). Muskeln benötigen Training, um fit zu werden und zu bleiben. In ähnlicher Weise gilt dies auch für unser Gehirn: Es braucht ebenfalls regelmäßiges Training, um leistungsfähig zu bleiben. Denn es bestimmt maßgeblich, wie gesund wir sind. Mit seiner außerordentlichen Leistungsfähigkeit sorgt es dafür, dass Menschen mobil sind und sich körperlich und geistig weiterentwickeln. Das gilt bis ins hohe Alter: Das Gehirn will wie die Muskeln ein Leben lang trainiert werden, denn was es zu leisten hat, ist ein wahrer Kraftakt.

Aufgabenteilung und "Zusammenarbeit" im Gehirn

Je nach zu lösender Aufgabe sind unterschiedliche Hirnregionen gefragt. Viele komplexe Aufgaben wie Bewegungen werden nur in der ausgeglichenen Zusammenarbeit von linker und rechter Großhirnhälfte - der beiden sogenannten Hemisphären - reibungslos erledigt. Bei anderen Anforderungen wie dem Sprachverständnis kann dagegen die eine Hirnhälfte stärker gefordert sein als die andere. Vereinfacht gesagt, ist die rechte Seite des Gehirns für emotionale, intuitive und kreative Prozesse zuständig, die linke Seite wiederum kümmert sich um logische, rationale und analytische Aufgaben. In der Realität gibt es statt einer Trennung allerdings eher einen Mix aus beiden Hemisphären. Nur wenn sich alle beteiligten Regionen des Gehirns vernetzen und ergänzen, ist der Denk- und Handlungsapparat funktionstüchtig. 

Trainingsprogramm mit vielen Übungen 

Eine Vielfalt an Übungen kann das Gehirn fit halten. "Koordinationsspiele wie das Jonglieren beanspruchen andere Bereiche im Hirn als Zahlenknobeln oder Sprechübungen. Darum sind abwechslungsreiche Herausforderungen besonders gut für die geistige Fitness, sie fördern oft auch gleichzeitig die körperliche Gesundheit", betont Sascha Brandenburger, verantwortlich für die Gesundheitsförderung bei der mhplus Krankenkasse. Die geistige Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit bestimme über die Ausprägung der Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration, über die Lernfähigkeit, das Erinnerungsvermögen und die Verarbeitung von Informationen: "Nebenbei fördern die Übungen die Koordinationsfähigkeit, können Demenz vorbeugen, dienen dem Stressabbau und stärken die allgemeine Leistungsfähigkeit." Ein Trainingsprogramm für das Gehirn mit Spielen und Informationen zum Thema gibt es etwa unter www.fit-im-kopf.de. Denn das Gehirn kann auf vielerlei Weise auf Trab gebracht werden: Durch Geschicklichkeitsübungen wie Jonglieren oder Balancieren, kognitives Training oder einfach durch das kurzzeitige Verlassen alltäglicher Routinen - etwa wenn man eine Weile rückwärts geht oder gewohnte Handgriffe im Haushalt mit der anderen Hand ausübt.

Jonglieren lernen

(djd). Wenn Jongleure die Bälle kreisen lassen, sieht es auf den ersten Blick gar nicht so schwer aus. Stimmt. Ist es im Grunde auch nicht. Dennoch braucht man ein bisschen Übung, denn Jonglieren ist eine komplexe Tätigkeit, die das Gehirn ordentlich herausfordert. Wie man Jonglieren lernen kann, erfährt man beispielsweise bei der mhplus Krankenkasse unter www.fit-im-kopf.de. Die Übungen starten mit einem Ball und steigern sich dann schließlich, bis man rhythmisch mit drei Bällen jonglieren kann.


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