BMW erhöht Datensicherheit bei Connected Drive

Freitag, 30.01.2015 | Tags: BMW
BMW konnte schnell eine potentielle Sicherheitslücke bei Connected Drive schließen.
BMW konnte schnell eine potentielle Sicherheitslücke bei Connected Drive schließen.
© BMW/dpp-AutoReporter

Die BMW Group als führender Hersteller bei der Vernetzung von Fahrer, Fahrzeug und Umwelt erhöht die Sicherheit der Datenübertragung in seinen Fahrzeugen. Sie reagiert damit auf Hinweise des ADAC. Der hatte herausgefunden, dass bei der Datenübertragung eine potentielle Sicherheitslücke existierte. Mit einer neuen Konfiguration hat die BMW Group diese bereits geschlossen.

Die Experten des ADAC hatten das Unternehmen als Marktführer bei der Fahrzeug-Vernetzung einer gezielten Überprüfung unterzogen. Eine potentielle Sicherheitslücke, die dabei gefunden wurde, betraf den Übertragungsweg per Mobilfunknetz, BMW Group Hardware war nicht betroffen. Dank der Online-Fähigkeit von BMW Group ConnectedDrive, konnte die Lücke schnell und sicher in allen Fahrzeugen geschlossen werden. Der Zugriff auf fahrrelevante Funktionen war zu jeder Zeit ausgeschlossen. Ein Werkstattaufenthalt war nicht erforderlich.

Die Aktualisierung erfolgt automatisch, sobald sich das Fahrzeug mit dem BMW Group Server verbindet oder der Fahrer die Dienstkonfiguration manuell aufruft. Die Online-Dienste von BMW Group ConnectedDrive kommunizieren seitdem über das HTTPS-Protokoll (HyperText Transfer Protocol Secure), das bislang schon bei Online Entertainment und beim Internet zum Einsatz kommt. Damit nutzen die BMW Group ConnectedDrive Angebote im Fahrzeug die Verschlüsselung, die in den meisten Fällen auch von Geldinstituten für das Online-Banking angewandt wird. Mit dem HTTPS-Protokoll werden einerseits die Daten verschlüsselt und zusätzlich wird die Identität des BMW Group Servers vom Fahrzeug geprüft, bevor Daten über das Mobilfunknetz ausgetauscht werden. (dpp-AutoReporter/hhg)


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