Bier, Fachwerk und noch vieles mehr: Sechs Tipps für eine Reise in die mittelalterlich geprägte Stadt Einbeck

  • Blick auf die historische Ratsapotheke im Zentrum von Einbeck. Im Vordergrund der Till-Eulenspiegel-Brunnen.
    Blick auf die historische Ratsapotheke im Zentrum von Einbeck. Im Vordergrund der Till-Eulenspiegel-Brunnen.
    © djd/Tourist-Information Einbeck
  • (djd). Bier und Fachwerk haben Einbeck berühmt gemacht. Zum einen ist die südniedersächsische Stadt die Urheimat des Bockbiers, zum anderen finden sich im mittelalterlich geprägten, malerischen Zentrum 400 farbenprächtig restaurierte, reich verzierte Fachwerkbauten. Ein Spaziergang durch die alten Gassen der früheren Hansestadt ist wie eine Zeitreise in die Vergangengheit. Mehr Informationen gibt es unter www.einbeck.de/tourismus oder unter Telefon 05561-916555, außerdem kann man einen virtuellen Rundflug über die Stadt unter www.einbeck.zoom360.de erleben. Und das sollten Sie sich bei einem Besuch nicht entgehen lassen:

    [wervung]

    1. Lassen Sie sich vom spätgotischen Fachwerkensemble aus der Mitte des 16. Jahrhunderts verzaubern. Neben den großen Kaufmanns- und Brauhäusern sind auch Zeilen von kleineren Wohnhäusern erhalten. Das 1612 errichtete "Eickesche Haus" weist lückenlos geschnitzte Spätrenaissance-Dekorationen auf. Markante Bauwerke im Zentrum sind das Rathaus, das "Brodhaus", die Rats Apotheke und die gotische Münsterkirche mit ihren vielen Kostbarkeiten.
    2. Nehmen Sie an einer Stadt- und Erlebnisführung teil. Bei einer Altstadtführung etwa bewegen Sie sich buchstäblich durch die Jahrhunderte, bei der Abendführung "Helles Bier und dunkle Schatten" sehen Sie Fachwerkkunst und Kirchen in einem anderen Licht und schnuppern bei einer Turmbesteigung der Marktkirche Höhenluft. Dazu gibt es etwa diverse "Bierprogramme", unter anderem können Sie das Einbecker Bierdiplom erwerben.
    3. Entdecken Sie 130 Jahre Mobilität auf etwa 5.000 qm Ausstellungsfläche im PS.Speicher. Die interaktive Erlebnisausstellung rund um die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Mobilität befindet sich auf sechs Etagen im denkmalgerecht sanierten ehemaligen Kornhaus.
    4. Das vermutlich modernste Fahrradmuseum Deutschlands wartet auf Ihren Besuch im StadtMuseum Einbeck. Hier befindet sich auch eine Bockbier-Abteilung mit Deutschlands ältestem Bierfass. Erfahren Sie, was es mit einem "Bierkränzchen" auf sich hat und wieso ein Braukessel in Einbeck früher sogar zur Mitgift gehörte.
    5. Erleben Sie Ihr "blaues Wunder" bei einem Besuch des Einbecker Blaudrucks. Das über 380 Jahre alte Handwerk zaubert typische Muster und bebilderte Stadtgeschichten in großer Vielfalt auf Stoffe.
    6. Senf hat in Einbeck Tradition. Die Einbecker Senfmühle verwendet ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert ökologischem Anbau, bei einer Führung können sie sich ein Bild vom Herstellungsverfahren machen und Kostproben zu sich nehmen.
    7. Im ältesten Wirtshaus Niedersachsens - dem Brodhaus - bekommen Sie Köstlichkeiten aus Bier und Senf serviert. Eine Spezialität des Hauses ist das traditionelle Einbecker Senfschnitzel.

     

    Rezepttipp: Einbecker Senfschnitzel

    (djd). Im Brodhaus Einbeck kann man sich mit dem traditionellen Einbecker Senfschnitzel verwöhnen lassen. Hier der Rezepttipp zum "Nachbrutzeln", die Senfsorten stammen aus der Einbecker Senfmühle.

    Zutaten für 5 Portionen: 5 Schnitzel vom Schweinerücken oder aus der Oberschale, 4 Eier Größe M, 40 g Traubensenf, 40g Küchensenf, 40 g nordisch scharfer Senf, 40g Bockbiersenf, Mehl, Paniermehl, Salz/Pfeffer.

    Zubereitung: Eier und Senf miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Schnitzel mit Mehl, Ei und Paniermehl panieren und 1/2 Tag im Kühlschrank stehen lassen. In der Pfanne mit viel Öl von beiden Seiten 3-4 Min. braten. Dazu schmecken Bratkartoffeln und/oder frisches Gemüse vom Markt. Unter www.einbeck.de gibt es viele weitere gastronomische Tipps.


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