Bewegung führt zu Wohlbefinden - Wellbeing Compass: Erste europäische Studie zum Wohlbefinden im Alltag und Beruf

Mittwoch, 19.11.2025 |
Wer regelmäßig aktiv Sport macht, schätzt sein allgemeines Wohlbefinden deutlich höher ein.
Wer regelmäßig aktiv Sport macht, schätzt sein allgemeines Wohlbefinden deutlich höher ein.
© DJD/www.teamlewis.com/Stefan Haehnel

(DJD). Wie geht es Europas Angestellten – körperlich, mental und sozial? Dieser Frage geht die neue Studie von Urban Sports Club im „Wellbeing Compass“ auf den Grund. Eine zentrale Erkenntnis: Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich nicht nur fitter, sondern auch mental ausgeglichener und zufriedener mit dem Leben. Doch in vielen deutschen Unternehmen fehlt es noch an entsprechenden Angeboten.

Wohlbefinden ist mehr als nur Fitness

Für die repräsentative Studie wurden über 5.000 Menschen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal und den Niederlanden befragt. Im Fokus standen sieben Bereiche des Wohlbefindens – von der körperlichen und mentalen Gesundheit über soziale und finanzielle Aspekte bis hin zu ökologischen und spirituellen Werten. Die Studie zeigt: Wer regelmäßig mindestens zwei- bis dreimal aktiv Sport macht, schätzt sein allgemeines Wohlbefinden deutlich höher ein. In Deutschland ist dieser Effekt mit einem Plus von 0,7 Punkten auf einer Skala von 0 bis 10 messbar. Unter wellbeingcompass.urbansportsclub.com kann man die Studienergebnisse genauer einsehen.

Gutes für Körper und Kopf

Der Report verdeutlicht auch, dass Wellbeing und Sport untrennbar miteinander verbunden sind. Bewegung wirke wie ein natürlicher Stresskiller, sagen rund 50 Prozent der befragten Menschen. Ein Drittel nutzt Sport, um Struktur in den Alltag zu bringen oder um gesunde Routinen aufzubauen. Besonders in Zeiten von hoher Arbeitsbelastung, gesellschaftlichen Krisen oder wirtschaftlicher Unsicherheit suchen viele Menschen nach mentalem und körperlichen Ausgleich. „Bewegung ist für uns weit mehr als nur Fitness – sie ist die treibende Kraft für körperliche Gesundheit, mentale Stärke und ein erfülltes Leben. Bei Urban Sports Club ist sie das Herzstück einer modernen Wellbeing-Kultur“, sagt Sandra Strauß, Chief Human Resources Officer bei Urban Sports Club.

Was Unternehmen jetzt tun können

Die Studie zeigt auch, dass sich europäische Beschäftigte von ihren Arbeitgebern mehr Unterstützung beim Thema Wohlbefinden wünschen. 88 Prozent der Befragten erwarten, dass Unternehmen aktiv zur Gesundheit und zum guten Gefühl ihrer Mitarbeitenden beitragen – sei es durch gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen oder durch Sport- und Wellnessangebote. In Deutschland zeigt sich dabei Nachholbedarf: Nur 24 Prozent der Unternehmen bieten derzeit Zugang zu Fitnessstudios oder Sportangeboten an. Dabei würden mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer solche Angebote gern nutzen. Hier gibt es also noch Verbesserungspotenzial, denn Unternehmen könnten mit relativ geringem Aufwand einen messbaren Beitrag zur Lebensqualität und Mitarbeitendenbindung leisten.

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