Besser sehen mit optimierter Beleuchtung: Helles, blendfreies Licht in der richtigen Farbe ist wichtig für Sehbehinderte

Moderne LED-Leuchten liefern nicht nur helles, gleichmäßiges Licht, auch die Lichtfarbe lässt sich den persönlichen Bedürfnissen anpassen.
Moderne LED-Leuchten liefern nicht nur helles, gleichmäßiges Licht, auch die Lichtfarbe lässt sich den persönlichen Bedürfnissen anpassen.
© djd/A. Schweizer

(djd). Rund 85 Prozent aller Sinneswahrnehmungen nehmen wir über die Augen auf. Die unverzichtbare Voraussetzung dafür ist Licht-– im hellen Sonnenschein können wir deutlich mehr Details erkennen als in einem schummerigen Innenraum. Im Laufe des Lebens wird gutes Licht für das Sehen immer wichtiger, denn mit zunehmendem Alter werden die Augen trüber. Schuld daran ist einerseits die normale Alterung des Augengewebes, zusätzlich können degenerative Erkrankungen wie der graue Star oder die altersbedingte Makuladegeneration die Sehkraft verschlechtern. Das kann sich so stark auswirken, dass ein 60-Jähriger zum komfortablen Lesen 15-mal so viel Licht benötigt wie ein Zehnjähriger.

Komfortabel lesen, schreiben und handarbeiten

Gerade bei sehbehinderten Menschen ist deshalb neben vergrößernden Sehhilfen eine gute Beleuchtung entscheidend, um wieder effektiv lesen, basteln, handarbeiten oder schreiben zu können. Sie sollte blendfrei, gleichmäßig, angenehm und genügend hell sein. Um das zu gewährleisten und das Sehen mit trüben oder erkrankten Augen zu unterstützen, wurde die Leuchtenserie Multilight Pro von Schweizer Optik entwickelt. Die verschiedenen Modelle - zum Beispiel Tisch-, Klemm- und Stehleuchten - liefern nicht nur gleichmäßiges LED-Licht in zwei Helligkeitsstufen und drei zur Auswahl stehenden Lichtfarben. Sie sind dank einem großen Feststellhebel, farblich abgesetztem Tastenfeld und ergonomischem Design einfach und intuitiv zu bedienen. Für den mobilen Gebrauch gibt es die ausschließlich in Deutschland produzierten Leuchten auch in der Akkuversion mit bis zu vier Stunden Einsatzzeit.

Warm-, kalt- oder neutralweiß?

Das Angebot verschiedener Lichtfarben - Kaltweiß, Neutralweiß und Warmweiß - ist wichtig für den individuellen Sehkomfort. Denn je nach Art der Sehbehinderung sind die Anforderungen unterschiedlich. So ist bei Trübungen von Hornhaut, Linse oder Glaskörper wegen der starken Streuung der kurzwelligen Blaulichtanteile an den Trübungspartikeln eher eine warmweiße Lichtfarbe günstig. Sonst kann es zu Kontrastverlusten und Blendungserscheinungen kommen. Dagegen haben Sehbehinderte mit Makuladegeneration einen sehr hohen Lichtbedarf und bevorzugen oft Licht mit hohem Blauanteil, das als heller empfunden wird. Welche Lichtfarbe am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt, sollte beim Fachoptiker ausprobiert werden - Adressen stehen unter www.schweizer-optik.de bereit. Denn nur durch eigene Wahrnehmung und Vergleich lässt sich die geeignete Lösung finden.


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