Bachelor-Studiengang Energiewissenschaften in Flensburg ist zeitgemäßer denn je

Der Studiengang an Deutschlands nördlichster Hochschule sorgt durch seine drei interdisziplinären Schwerpunkte für eine bestmögliche Querschnittsqualifikation.
Der Studiengang an Deutschlands nördlichster Hochschule sorgt durch seine drei interdisziplinären Schwerpunkte für eine bestmögliche Querschnittsqualifikation.
© djd/Hochschule Flensburg/Gatermann

(djd). Mehr Nachhaltigkeit schaffen und den Ausbau erneuerbarer Energien energisch vorantreiben: Der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen dürfte eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft sein. Für die Bewältigung dieser Aufgaben brauchen Techniker das passende Rüstzeug - erwerben können sie es beispielsweise an der Hochschule Flensburg im Bachelor-Studiengang Energiewissenschaften. Er verschafft Einblicke in technische, planerische, ökonomische und gesellschaftliche Zusammenhänge. Die Absolventen des Studiengangs können danach etwa bei der Planung für einen Windpark nicht nur die technischen Fragen, sondern auch mögliche volks- und betriebswirtschaftliche Kosten oder potenzielle gesellschaftliche Widerstände berücksichtigen. 

 

Interdisziplinäre Schwerpunkte

"Wir bringen alle Beteiligten, die im Bereich Energie arbeiten, zusammen. Und zwar schon im Studium, nicht erst im Beruf", bringt Prof. Dr. Ilja Tuschy, einer von drei Studiengangsleitern und Professor für Energietechnik, das Studium auf den Punkt. Die Zukunftsaussichten für Absolventen in der Wachstumsbranche Energietechnik seien im Übrigen hervorragend - die Arbeitslosenquote bei Ingenieuren liege derzeit bei rund 3,6 Prozent. Der Studiengang an Deutschlands nördlichster Hochschule sorgt durch seine drei interdisziplinären Schwerpunkte - Energie- und Umweltmanagement, regenerative Energietechnik und elektrische Energiesystemtechnik - für eine bestmögliche Querschnittsqualifikation. Die Absolventen sollen danach technisch und wirtschaftlich darstellbare und vor allem nachhaltige Lösungsansätze für verschiedenste Probleme des Energiebereichs erarbeiten können. Alle Informationen gibt es unter www.hs-flensburg.de/energie. Bewerbungen zum Wintersemester 2016/17 sind noch bis zum 15. Juli 2016 möglich.

Viel Freiheit, viel Verantwortung

Mehr Freiheit, mehr Verantwortung: Unter diesem Motto steht die Struktur des siebensemestrigen Studiengangs. Wird der Grundlagenbereich in den ersten Semestern noch gemeinsam absolviert, können sich die Studierenden ab dem dritten Semester für einen Schwerpunkt entscheiden, in dem neben gewissen Pflichtveranstaltungen auch Module frei je nach Neigung wählbar sind. "Ein Studium läuft heute viel individueller und ist stärker interessengeleitet", betont auch Prof. Tuschy.

Drei Studienrichtungen

(djd). Der Bachelor-Studiengang Energiewissenschaften an der Hochschule Flensburg umfasst drei Studienrichtungen:

  • Die Elektrische Energiesystemtechnik (EES) fokussiert insbesondere auf die Bereiche der elektrischen Energiesysteme und Komponenten. Schwerpunkte liegen auch im Bereich der Modellierung und Simulation sowie der Automatisierung.
  • Ingenieurwissenschaftliche Fachkenntnisse aus Maschinenbau und Elektrotechnik vermittelt die Regenerative Energietechnik (RET). Hier wird das ganze entsprechende Spektrum - von Sonne über Biomasse bis Wind - behandelt.
  • Umwelttechnische und energiewirtschaftliche Theorien und Verfahren stehen im Energie- und Umweltmanagement (EUM) im Mittelpunkt. Mit dem Pflichtsemester im Ausland wird der Kompetenzbereich erweitert.

 


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