Auf Qualität und nachhaltige Herkunft achten: Heizen mit Holz: die vier wichtigsten Tipps

Wer sein Brennholz direkt aus dem Wald beziehen möchte, benötigt dazu die Erlaubnis des Waldbesitzers beziehungsweise des Försters. Das Holz gibt es häufig "im Stamm liegend ab Waldweg" zu kaufen.
Wer sein Brennholz direkt aus dem Wald beziehen möchte, benötigt dazu die Erlaubnis des Waldbesitzers beziehungsweise des Försters. Das Holz gibt es häufig "im Stamm liegend ab Waldweg" zu kaufen.
© djd/PEFC/Kollaxo

(djd). Der Faszination eines echten Holzfeuers im Wohnzimmer kann sich kaum jemand entziehen, Heizkamine sind deshalb unverändert beliebt. Immer öfter steht aber auch ein mit Holzpellets betriebener Heizkessel im Keller, der das ganze Gebäude mit Wärme versorgt. Hier sind die vier wichtigsten Tipps für das Heizen mit Holz:

1. In moderne emissionsarme Öfen investieren

Sowohl moderne Pellet-, Kachel- oder Kaminöfen als auch die holzbetriebene Zentralheizung zeichnen sich durch eine optimale Wärmeausnutzung, einen geringen Brennstoffverbrauch und ein gutes Emissionsverhalten aus. Dabei sind die richtige Größe und das Leistungsvermögen des Kaminofens oder des Heizkessels wichtig. Vor dem Kauf sollte man sich von einem Energieberater, Schornsteinfeger oder Heizungsbauer beraten lassen. Er weiß, wie der Wechsel von fossilen Brennstoffen wie Gas und Öl auf den nachwachsenden klimaneutralen Rohstoff Holz den Gegebenheiten entsprechend erfolgen kann.

2. Geeignete Brennstoffe aus nachhaltiger Herkunft

Für Zentralheizungen und moderne Wohnzimmeröfen eignen sich Holzpellets als verlässlicher Brennstoff. Dabei handelt es sich um Presslinge aus Holzresten, die in Säge- und Hobelwerken anfallen, und Waldholz, das für den Holz- oder Möbelbau ungeeignet ist. Der Bedienkomfort einer Pelletheizung ist ebenso hoch wie der einer Öl- oder Gasheizung. Um Umwelt und Gesundheit zu schützen, sollte man nur qualitativ hochwertige Brennstoffe verfeuern. Am besten regionales Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, zu erkennen am PEFC-Logo. Dank der kürzeren Transportwege verringert sich der CO2-Ausstoß und es ist gewährleistet, dass der Wald auch in Zukunft ausreichende Holzvorräte besitzt. Mehr Infos gibt es unter www.pefc.de.

3. Getrocknete Laubhölzer haben die beste Brenndauer

Zum Befeuern von Kaminen eignet sich trockenes Scheitholz am besten. Optimal ist eine Restfeuchte bis maximal 15 Prozent, die meist nach einer Lagerung von zwei Jahren erreicht wird. Sie lässt sich leicht mit einem Holzfeuchtemessgerät ermitteln. Laubhölzer wie die Buche haben die beste Brenndauer. Auch Eiche, Esche und Robinie sind beliebte Kaminhölzer. Nadelhölzer sind eher für geschlossene Kamine geeignet, da sie stärker auflodern und gelegentlich Funken sprühen.

4. Brennholz selber machen

Wer sein Brennholz direkt aus dem Wald beziehen möchte, benötigt dazu die Erlaubnis des Waldbesitzers beziehungsweise des Försters. Das Holz gibt es häufig "im Stamm liegend ab Waldweg" zu kaufen. Es kann dann mit der erforderlichen Fachkunde mit der Motorsäge zugeschnitten und ggf. mit der Axt gespalten werden. Für die Holzernte einschließlich Fällarbeiten werden Motorsägenführerschein und Schutzausrüstung benötigt.

(djd). Der Faszination eines echten Holzfeuers im Wohnzimmer kann sich kaum jemand entziehen, Heizkamine sind deshalb unverändert beliebt. Immer öfter steht aber auch ein mit Holzpellets betriebener Heizkessel im Keller, der das ganze Gebäude mit Wärme versorgt. Hier vier Tipps für das Heizen mit Holz:

  1. In moderne emissionsarme Öfen investieren und alte Anlagen gegebenenfalls austauschen.
  2. Brennstoffe aus nachhaltiger heimischer Herkunft verwenden, zu erkennen etwa am PEFC-Logo, Infos gibt es unter www.pefc.de.
  3. Für das Befeuern von Kaminen eignet sich am besten Laubholz. Der Restfeuchtegehalt sollte möglichst niedrig sein.
  4. Wer im Wald Brennholz machen will, benötigt die Erlaubnis des Waldbesitzers oder Försters, einen Motorsägenführerschein und Schutzausrüstung.

 


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