Auf Dauer schöne Böden: 5 Tipps zum Aufbereiten von Parkett

Parkettböden bringen Natürlichkeit ins Haus und unterstützen ein gesundes Raumklima.
Parkettböden bringen Natürlichkeit ins Haus und unterstützen ein gesundes Raumklima.
© djd/Parkettprofi, PALLMANN GmbH

Als nachhaltiges und natürliches Material bringt Parkett viel Behaglichkeit ins Zuhause. Erfahren Sie, wie Sie älteres Parkett einfach aufbereiten können.

(djd). Nachhaltigkeit und Natürlichkeit stehen hoch im Kurs – gerade beim Einrichten des Zuhauses. Holz als eines der ältesten Baumaterialien spielt dabei eine wichtige Rolle. Echte Parkettböden etwa stehen für Langlebigkeit und Behaglichkeit, gleichzeitig fördern sie ein gesundes Raumklima. Doch was tun, wenn der Boden etwas in die Jahre gekommen ist? Hier erfahren Sie, wie sich älteres Parkett einfach aufbereiten lässt.

1. Wie oft kann man Parkett aufbereiten?

Parkett zählt zu den wenigen Bodenbelägen, die sich gleich mehrfach aufbereiten lassen. Das ermöglicht eine Nutzungszeit über viele Jahrzehnte – und bedeutet eine besonders nachhaltige und umweltfreundliche Verwendung des nachwachsenden Baumaterials Holz. Mehrschichtparkett, das über eine Nutzschicht von vier Millimetern verfügt, lässt sich bedenkenlos zwei- bis dreimal abschleifen. Anschließend wird es versiegelt oder geölt – und wirkt wieder wie neu. Somit erreichen Parkettböden eine Haltbarkeit von 40 bis 50 Jahren. Massivholzparkett, das aus einem einzigen Stück Holz produziert wird, lässt sich – je nach Dimension – sogar über mehrere Generationen nutzen.

2. Worauf kommt es bei der Aufbereitung von Parkett an?

Bodenbeläge werden buchstäblich mit Füßen getreten und haben so einiges einzustecken. Gebrauchsspuren bleiben nicht aus. Wenn der Boden zusehends seinen Glanz verloren hat, wird es Zeit für eine Renovierung. Dazu werden die Dielen im ersten Schritt gründlich gereinigt. Abhängig von den Nutzungsspuren wird der Boden ein- bis mehrmals abgeschliffen. Danach kann Parkett neu geschützt und/oder optisch neu gestaltet werden.

3. Selber renovieren oder den Fachmann ranlassen?

Ganz klar: Parkett ist ein hochwertiges Naturprodukt, das für das Aufbereiten eine fachkundige Hand erfordert. Von Do-it-yourself-Renovierungen ohne Fachkenntnisse ist daher dringend abzuraten. Qualifizierte Fachbetriebe kennen die Arbeitsschritte und können zu den verschiedenen Möglichkeiten beraten. Mit der praktischen Parkettprofi-Suche finden Sie kompetente Ansprechpartner aus der Nähe.

4. Welche Farb- und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?

Eine ohnehin anstehende Aufbereitung des Parketts ist eine gute Gelegenheit, gleichzeitig auch seine Optik zu verändern. Anschließend wirkt das Zuhause ganz neu – ohne dass Sie dafür umziehen müssten. Im Trend liegt unter anderem die Möglichkeit, die Holzdielen mit einer speziellen Bürsttechnik zu strukturieren. So erhält der Boden einen reizvollen dreidimensionalen Look. Außerdem kann man Parkett, etwa mit farbigen Ölen, neu einfärben. Dabei wird die Holzmaserung nicht überdeckt, stattdessen betont die Farbe die natürliche Maserung und Struktur des Holzes. Bei der Farbgebung entscheidet allein der eigene Geschmack: Vorher helles Eichenholz kann nach dem Einfärben wie edles Teak oder Merbau wirken. Mit kräftigen Farben lassen sich markante Akzente setzen. Aber auch Schwarz, Weiß und dazwischenliegende Graustufen sind als zeitlose Klassiker gefragt.

5. Warum ist die Oberflächenveredelung so wichtig?

Ganz egal für welche Farbgebung, Optik und Haptik Sie sich entscheiden: Nach dem Aufbereiten und dem Färben benötigt Ihr Parkett noch einen Oberflächenschutz. So ist der Boden wieder bereit für viele Jahre der Nutzung. Geeignet für diesen letzten Arbeitsschritt sind Lacke oder hochwertige Öle. Noch ein Tipp: Mit dem passenden Parkettpflegemittel bleibt die Optik und Haptik Ihrer Böden langfristig schön und wertig.


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