Am wichtigsten wäre der 24/7-Modus: Eine Umfrage unterstreicht die gegenwärtige Bedeutung von Apotheken

  • 45 Prozent der Deutschen würden die Möglichkeit einer Medikamentenabholung an einem 24/7-Terminal der Umfrage zufolge künftig nutzen.
    45 Prozent der Deutschen würden die Möglichkeit einer Medikamentenabholung an einem 24/7-Terminal der Umfrage zufolge künftig nutzen.
    © djd/www.bd.com/rowa
  • (djd). Die Apotheke vor Ort nimmt im Leben vieler Menschen eine zentrale Rolle ein. So schätzt man vor allem die schnelle Möglichkeit der Medikamentenbeschaffung, die persönliche Beratung und die fachliche Kompetenz der Angestellten. Dennoch haben die Deutschen auch Wünsche an ihre Apotheke vor Ort. Ganz oben steht eine Medikamentenabholung an sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr. Kurz gesagt: eine 24/7-Medikamentenabholung. Das ergab eine aktuelle Kantar-Umfrage im Auftrag von BD Rowa, einem Anbieter von Produkten rund um die Arzneimittellogistik.

    Fast die Hälfte würde sich Medikamentenabholung 24/7 wünschen

    45 Prozent der Deutschen würde die Möglichkeit einer Medikamentenabholung an einem 24/7-Terminal der Umfrage zufolge künftig gerne nutzen. 35 Prozent wünschen sie etwa eine schöne und angenehme Einkaufsatmosphäre. "Apothekenkunden möchten einerseits die Flexibilität haben, ihre Medikamente und apothekenexklusiven Produkte nonstop abzuholen, aber andererseits auch wie beim Einzelhandel in der Apotheke zu shoppen", erklärt Dirk Bockelmann von BD Rowa. Was in den letzten Jahren zudem verstärkt beobachtet werde, sei der Wunsch nach einer individuelleren und diskreteren Beratung - 38 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus. "Wir haben deshalb digitale Beratungsmöglichkeiten geschaffen, mit denen Apotheker diesen Wunsch ohne großen Umbau umsetzen können", erläutert Bockelmann.

    Pick-up-Terminals als Zusatzservice von Apotheken

    Die Apotheke vor Ort, auch das ergab die Umfrage, ist geschätzter Ansprechpartner rund um alle Gesundheitsthemen. So können sich die Deutschen durchaus vorstellen, für manche Leistungen statt zum Arzt direkt in die Apotheke zu gehen. Dazu gehören für 37 Prozent der Befragten kleine Untersuchungen, zum Beispiel bei Erkältungen, bei 34 Prozent auch Impfungen und Impfberatungen. "Gerade in besonderen Zeiten zeigt sich, dass die Apotheke vor Ort eine grundlegende Rolle in der Versorgung der Menschen spielt. Wir sehen uns als ihr Partner und entwickeln heute schon Lösungen, die ihnen die Arbeit erleichtern und sicherer machen. Dazu gehören auch Pick-up-Terminals, die wir beispielsweise schon in den Nachbarländern Niederlande und Belgien im Einsatz haben", so Bockelmann. Kunden können hier im 24/7-Modus Medikamente abholen. Die Freigabe des Medikaments beziehungsweise Rezepts erfolgt durch den Apotheker. Dieser versendet dem Kunden dazu einen Abhol-Code. Dieses Prozedere schützt vor allem auch das Personal.


    Diesen Artikel teilen