Altersgerechten Badkomfort richtig planen: Das zweite Bad soll hochwertig und barrierefrei ausgestattet sein

Bei der Badeinrichtung für die zweite Lebenshälfte setzen Haus- und Wohnungseigentümer auf eine hochwertige Ausstattung – wie zum Beispiel auf pflegeleichte Keramik im Natursteinlook.
Bei der Badeinrichtung für die zweite Lebenshälfte setzen Haus- und Wohnungseigentümer auf eine hochwertige Ausstattung – wie zum Beispiel auf pflegeleichte Keramik im Natursteinlook.
© djd/Deutsche-Fliese.de/Kingenberg

(djd). Viele Hausbesitzer richten zweimal im Leben ein komplett neues Badezimmer ein. Erstmals beim Bau des Eigenheims oder vor dem Bezug der Eigentumswohnung. Und noch einmal in der zweiten Lebenshälfte. Während die Ersteinrichtung des Familienbads in jüngeren Jahren oft budgetorientiert erfolgen muss, wünschen sich viele Bauherren beim zweiten Bad mehr Komfort und ein Stück Luxus. Das schlägt sich auch in der Investitionsbereitschaft nieder: Laut Statistischem Bundesamt ist diese in der Altersgruppe 55plus signifikant höher als in jüngeren Jahren.

Keine Kompromisse mehr in der Badmodernisierung

Im neuen Bad wollen gerade Ältere keine Kompromisse mehr eingehen. Das Wohlfühlbad soll genügend Platz und Bewegungsfreiheit bieten und barrierefrei nutzbar sein. Wenn der vorhandene Grundriss dafür zu klein ist, kann in vielen Fällen durch das Versetzen von Wänden mehr Raum geschaffen werden. So kann beispielsweise das Bad mit einem angrenzenden, nicht mehr genutzten Kinder- oder Arbeitszimmer zusammengelegt werden. Unter www.deutsche-fliese.de finden sich zahlreiche Tipps zur barrierefreien Badgestaltung und was bei bodeneben begehbaren Duschen zu beachten ist.

Fliesen bestimmen Komfort und Erscheinungsbild des Bads maßgeblich

Die Atmosphäre im Bad wird neben dem Mobiliar und der Sanitärkeramik entscheidend von der Wand- und Bodengestaltung geprägt. „Da nur circa zehn Prozent der Kosten einer Badsanierung auf die Fliesen entfallen, lohnt es sich nicht, ausgerechnet am wesentlichen Gestaltungselement zu sparen", sagt Corinna Mensing, Architektin und Geschäftsführerin des Fachverbands Fliesen und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Denn bei fachgerechter Verlegung können Wand- und Bodenfliesen laut Mensing jahrzehntelang den hohen Beanspruchungen im Bad standhalten, während Armaturen, Waschtische oder die Sanitärkeramik oft schon nach einigen Jahren ausgetauscht werden müssen.

Bodenebene Duschen mit Fliesen sind rutschsicher und optisch ansprechend

Moderne Bodenfliesen sind eine gute Basis für einen barrierefreien bodenebenen Duschbereich, der heute Standard im modernen Komfortbad ist. In die Auswahl der Beläge sollten neben ästhetischen Kriterien auch praktische Erwägungen einfließen. Rutschhemmende Oberflächen etwa bieten bessere Standsicherheit in Feuchtbereichen in jeder Lebenssituation. Die deutschen Fliesenhersteller bieten zahlreiche Bodenfliesen, die in einheitlichem Dekor in verschiedenen Rutschhemmklassen erhältlich sind. So kann die Standfläche unter der Dusche mit einer stark rutschhemmenden Fliese versehen werden, während im übrigen Bad eine Bodenfliese in einer niedrigeren Rutschhemmung gestaltet werden kann.


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