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Aktive Herbstauszeit in unverfälschter Natur: Im Hohenloher Bühlertal finden Wanderer schöne Tourenmöglichkeiten

Mit seiner nahezu ursprünglichen Natur ist das Hohenloher Bühlertal ein echter Geheimtipp.
Mit seiner nahezu ursprünglichen Natur ist das Hohenloher Bühlertal ein echter Geheimtipp.
© djd/Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus

(djd). Im bunten Herbst hat das Wandern seinen ganz besonderen Reiz. Vor allem, wenn sich die Natur so unberührt zeigt wie im Bühlertal in der Ferienregion Hohenlohe-Schwäbisch-Hall. Abseits der Massen kann man dort eine kleine Auszeit genießen und dabei verträumte Flusslandschaften sowie idyllisch gelegene Dörfer entdecken. Der Bühlertalwanderweg und die Bühlertal-Rundwanderwege eröffnen Aktivurlaubern viele Tourenmöglichkeiten – von einer halbtägigen Rundtour bis zur Mehrtageswanderung. Alle Wege wurden 2020 optimiert und neu beschildert. In einem kostenlosen Taschenführer, der im Prospektshop unter www.buehlertalwanderweg.de bestellt oder als PDF heruntergeladen werden kann, sind alle Rundtouren sowie Etappen des Fernwanderwegs ausführlich beschrieben.

Imposante Muschelkalkfelsen und weite Ausblicke

Der Bühlertalwanderweg geleitet Ausflügler auf rund 72 Kilometern von Abtsgmünd nach Ilshofen-Eckartshausen. Dabei führt er sie an der Quelle der Bühler vorbei, folgt dem Lauf des Flusses und bringt sie über benachbarte Höhen. Unterwegs passieren Wanderer einsame Waldabschnitte und imposante Muschelkalkfelswände, etwa bei Vellberg-Eschenau. Sie können weite Ausblicke genießen und seltene Tiere und Pflanzen entdecken. Die unverfälschte Natur spielt die Hauptrolle auf den Wanderungen, doch daneben locken weitere Schätze. So lädt etwa das schmucke Vellberg zu einem Stadtspaziergang mit genussvoller Einkehr ein. Der Bühlertalwanderweg ist komplett mit dem Wanderwegsymbol BTW ausgeschildert und kann in sechs oder weniger Etappen erwandert werden. Zusätzlich gibt es sechs kurzweilige Rundwanderwege mit Längen zwischen knapp acht und 17 Kilometern.

Enzianblüte im Herbst erleben

Einer davon ist der landschaftlich reizvolle Rundwanderweg "Spuren der Vergangenheit", der an der Ulrichskapelle in Cröffelbach startet. Auf der 17 Kilometer langen Tour gelangen Wanderer in eine der größten Klingen im Ländle - die tief in den Muschelkalk eingeschnittene wildromantische Schmerachklinge, wo Grillplätze zu einer Pause einladen. Jede Menge Wanderspaß verspricht ebenso die Rundwanderung "An der historischen Konfessionsgrenze". Auf der Strecke lernen Ausflügler die Umgebung von Obersontheim und Bühlertann kennen und können im Naturschutzgebiet am Galgenberg eine ganz besondere Flora entdecken: Im Herbst blüht dort der Deutsche Enzian. Sehenswürdigkeiten wie das Fachwerk-Rathaus in Obersontheim sowie die Wehrkirche St. Gangolf in Bühlertann verlocken unterwegs zu kurzen Besichtigungsstopps.


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