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Abenteuer erleben - Natur schützen: Die afrikanische Wildnis können Reisende auch nachhaltig erkunden

  • Auf Buschwanderungen und im theoretischen Unterricht erfährt man viel Wissenswertes über die ökologischen Zusammenhänge der Natur.
    Auf Buschwanderungen und im theoretischen Unterricht erfährt man viel Wissenswertes über die ökologischen Zusammenhänge der Natur.
    © djd/Abendsonne Afrika
  • (djd). Die Wildnis Afrikas. Wer einmal diese Unberührtheit der Natur und ihre einzigartige Tierwelt hautnah kennenlernen durfte, wird dieses Erlebnis wohl nicht so schnell vergessen. Doch eine Reise in ferne Länder ist auch stets mit negativen Effekten verbunden. Lange Flüge verbrauchen viel Ressourcen und verschmutzen die Luft. Hinzu kommt etwa ein erhöhter Wasserverbrauch durch die Touristen in wasserarmen Regionen. Andererseits bilden häufig Einnahmen aus dem Tourismus Voraussetzung für Umweltschutzprojekte vor Ort. Wie aber kann man guten Gewissens diesen faszinierenden Kontinent bereisen, ohne befürchten zu müssen, zur Ausbeutung der Bevölkerung und der Verdrängung der Tierwelt beizutragen?

    Nachhaltige Unterkünfte und Wildhüter-Schnupperkurs

    "Jeder Urlauber kann einen Beitrag dazu leisten, dass seine Reise ein Minimum an Schäden insbesondere am Urlaubsort verursacht und möglichst umwelt- und sozialverträglich verläuft", meint Liane Merbeck von Abendsonne Afrika. Der Reisespezialist hat beispielsweise Unterkünfte in seinem Programm, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legen und außerdem soziale Projekte für die Bevölkerung sowie den Erhalt und den Schutz der einheimischen Tier- und Pflanzenarten unterstützen. Wem Naturschutz am Herzen liegt, kann auch bei einem sogenannten EcoTrainig teilnehmen. Ob ein 14-tägiger Wildhüter-Schnupperkurs, eine mehrmonatige Ausbildung zum Field Guide, ein Foto-Workshop oder ein Kurs zum Fährtenlesen: Bei allen Angeboten lernen die Teilnehmer die afrikanische Tierwelt und ihre natürliche Umwelt intensiv kennen und erfahren, wie jeder seinen Beitrag zum Naturschutz leisten kann. Reiseangebote sowie ein Blog zu Themen wie Nachhaltigkeit und Naturschutzprojekte gibt es unter www.abendsonneafrika.de.

    Die Makuleke-Region in Südafrika entdecken

    Möglich ist dies zum Beispiel in Südafrika, im nördlichsten Teil des Krüger Nationalparks. In der dortigen Makuleke Region mit ihren mystischen Fieberakazienwäldern, malerischen Schluchten, weiten Grasebenen und dichtem Flussregenwald unternehmen die Teilnehmer gemeinsam mit erfahrenen Ausbildern spannende Wildbeobachtungsfahrten und Wanderungen. Sie lernen die facettenreiche Arbeit eines Rangers kennen und gehen auf Wildtierzählung. Was verraten Gräser und Bäume über die Anzahl der Tiere? Sind Buschfeuer nützlich? Das sind nur einige der Fragen, die ihnen während der Kurse beantwortet werden. Gemeinsam mit den Ausbildern besuchen die Teilnehmer auch umliegende, isolierte Dörfer und helfen, noch mehr Bewusstsein für den Natur- und Tierschutz zu schaffen.

    Spurenlesen im afrikanischen Busch

    (djd). Eine Safari ist für viele Afrika-Reisende das Highlight ihres Urlaubs. Außergewöhnlich ist ein Fährtenlesen-Spezialkurs, wie er zum Beispiel vom Reiseveranstalter Abendsonne Afrika in Zusammenarbeit mit EcoTraining im Krüger Nationalpark angeboten wird. Von einem Meister des Spurenlesens, manchmal begleitet von den erfahrensten Trackern aus der Volksgruppe der Shangaan, bekommen die Teilnehmer beigebracht, was man alles aus den Spuren und Fährten der Tiere lesen kann. Weiterhin erfahren sie viel Wissenswertes über die Jäger- und Sammler-Technik sowie über das Finden von Wasser und Nahrung und das generelle Orientieren. Weitere Informationen sowie Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.abendsonneafrika.de.


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