1.000 Jahre Basler Münster: Die Schweizer Stadt feiert das Jubiläum mit zwei interessanten Ausstellungen

  • Das Basler Münster auf dem Münsterhügel hoch über dem Rhein prägt seit 1.000 Jahren das Bild von Basel und das Leben in der Stadt.
    Das Basler Münster auf dem Münsterhügel hoch über dem Rhein prägt seit 1.000 Jahren das Bild von Basel und das Leben in der Stadt.
    © djd/Basel Tourismus
  • (djd). Alt und neu gehören in Basel zusammen. Moderne Architekturhighlights wie der Roche Turm, das höchste Bürogebäude der Schweiz, prägen ebenso die Stadt, wie liebevoll restaurierte Häuser aus vergangenen Jahrhunderten, die Mittlere Brücke und das Spalentor. Ein Wahrzeichen Basels ist das Münster, das mit seinem roten Sandstein, den bunten Ziegeln und den beiden schlanken Türmen eindrucksvoll über der Altstadt am Rhein liegt. 2019 feiert der Sakralbau Jubiläum zum 1.000-jährigen Bestehen. Am 11. Oktober 1019 war es vom Basler Bischof in Anwesenheit von Kaiser Heinrich II. geweiht worden. Grund genug, um Einheimischen und kulturinteressierten Besuchern in diesem Jahr ein umfangreiches Festprogramm zu bieten.

    Ausstellung zur Baugeschichte des Basler Münsters

    Neben zahlreichen sakralen Konzerten, öffentlichen Ringvorlesungen des historischen und des theologischen Seminars der Universität sowie einer Präsentation von Predigten aus 1.000 Jahren dürften für Gäste vor allem zwei Sonderausstellungen interessant sein. Das Museum Kleines Klingental zeigt bis Februar 2020 die Ausstellung "Das Basler Münster - ein Jahrtausendbau", die mit einzigartigen Exponaten und neuen Rekonstruktionen die Architektur und die Baugeschichte des Basler Münsters vom Frühmittelalter bis zum Beginn der Neuzeit beleuchtet. Gezeigt werden eindrucksvolle Werke mittelalterlicher Steinmetz- und Bildhauerkunst, erstmals ausgestellte Grabungsfunde sowie prachtvolle Urkunden und Handschriften.

    Kostbare Schatzkunst im Historischen Museum

    Das Historische Museum Basel wiederum präsentiert vom 11. Oktober 2019 bis zum 19. Januar 2020 unter dem Titel "Gold & Ruhm - Geschenke für die Ewigkeit" unter anderem Geschenke von Kaiser Heinrich II. an die Stadt Basel, die die Entwicklung der Stadt maßgeblich beeinflussten - zum Beispiel kostbare Schatzkunst aus Elfenbein und Gold, monumentale Bronzen und eine vergoldete Altartafel, die ansonsten in Paris aufbewahrt wird. Ein Augenmerk wird zum Jubiläum auch auf die Mariendarstellungen im Gewölbe des Münsters gerichtet. Ein Höhepunkt vor allem für Familien mit Kindern dürfte im September ein zweitägiger Handwerkermarkt sein: Im Kreuzgang zeigen Steinmetze, Zimmerleute, Glasbläser, Glockengießer oder Papiermacher, wie früher gearbeitet wurde. Übrigens: Das ganze Jubiläumsjahr über ist auch die Krypta im Münster geöffnet, der einzige Ort, wo die 1.000-jährige Geschichte direkt am Bau ablesbar ist. Ausführliche Informationen zum Jubiläumsprogramm gibt es unter www.1000jahrebaslermuenster.ch.

    Kulturspaziergang durch Basel

    (djd). Wer beim Baselbesuch noch etwas Zeit mitbringt, sollte auch den anderen Museen - etwa der Fondation Beyeler oder dem Kunstmuseum Basel - einen Besuch abstatten. Nicht umsonst gilt Basel mit seinen mehr als 40 Museen und zahlreichen Galerien als Kulturhauptstadt der Schweiz und bietet für jeden Kunstgeschmack das Passende. Auch beim Bummel durch die schöne Altstadt begegnet einem auf Schritt und Tritt Kunst, prägen doch viele Skulpturen namhafter Künstler wie Niki de Saint Phalle oder Jonathan Borofsky das Stadtbild. Mit der BaselCard erhalten Gäste 50 Prozent Rabatt auf den Eintritt in die Basler Museen und können zudem die öffentlichen Verkehrsmittel sowie das stadteigene WiFi-Netz frei nutzen. Weitere Infos gibt es unter www.basel.com.


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