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Wohlhabend und arm zugleich: Viele Immobilieneigentümer haben im Alter zu wenig Geld zum Leben

Die Leibrente eignet sich grundsätzlich für alle Immobilieneigentümer ab 70 Jahren und wird auch vom Bundesverband Initiative 50plus empfohlen.
Die Leibrente eignet sich grundsätzlich für alle Immobilieneigentümer ab 70 Jahren und wird auch vom Bundesverband Initiative 50plus empfohlen.
© djd/Deutsche Leibrenten

(djd). Rund zwei Millionen deutsche Immobilienbesitzer über 65 Jahre haben Schätzungen zufolge monatlich weniger als 1.000 Euro zur Verfügung. Sie leben zwar in ihrem eigenen Heim - aber die Rente und das Ersparte reichen kaum zum Leben. Hinzu kommt: Oft stehen größere Ausgaben an. Das Haus oder die Wohnung sind in die Jahre gekommen, müssen instand gehalten oder altersgerecht umgebaut werden.

Die Leibrente als mögliche Lösung für Immobilienbesitzer

Für immer mehr Senioren mit Wohneigentum gilt also: Sie sind wohlhabend und arm zugleich. Ein Auszug aus der vertrauten Umgebung ist allerdings für die meisten undenkbar. "Gefragt sind daher maßgeschneiderte Lösungen für Immobilieneigentümer im Alter, mit denen auf die Bedürfnisse dieser Menschen Rücksicht genommen wird", sagt Professor Dr. Heinrich Schradin von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln. Ein Weg für Eigenheimbesitzer, über das in ihrer Immobilie steckende Vermögen zu verfügen, ohne dort ausziehen zu müssen, ist beispielsweise die Leibrente. "Dabei verkaufen die Senioren ihre Wohnung oder ihr Haus und erhalten dafür eine lebenslange Rente. Dazu kommt ein notariell im Grundbuch verankertes mietfreies Wohnrecht im vertrauten Heim - bis zu ihrem Tod", erklärt Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten AG. Auch die Rentenzahlung werde durch eine Reallast im Grundbuch abgesichert. Das Angebot gelte dabei sowohl für Alleinstehende als auch für Paare. Mehr Informationen gibt es unter www.deutsche-leibrenten.de.

Intensive Beratungsgespräche im Vorfeld

"Mit einer Immobilien-Leibrente wird gebundenes Vermögen nutzbar gemacht. Im Ausland sind solche Modelle längst üblich", so Wirtschaftsprofessor Schradin. Gegenüber anderen Krediten, wie etwa der Umkehrhypothek, besticht die Leibrente durch ihr einfaches und transparentes Modell. Hinzu kommt: Darlehens-Zinsen, Gebühren oder Provisionen, wie sie Banken und Versicherungen erheben, fallen nicht an. Bei der Berechnung der Höhe der Leibrente fließen der Immobilienwert, das Alter und Geschlecht der Eigentümer sowie die Kosten für die Bewirtschaftung des Hauses ein. Erst nach intensiven Beratungsgesprächen und einem externen, unabhängigen Wertgutachten wird den Interessenten ein verbindliches Angebot unterbreitet. Die Leibrente eignet sich grundsätzlich für alle Immobilieneigentümer ab 70 Jahren und wird auch vom Bundesverband Initiative 50plus empfohlen.


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