Welche Versicherung zahlt bei einem Wildunfall?

Mittwoch, 08.10.2014 | Tags: Versicherung
Wie reagiert man nach einem Wildunfall richtig?
Wie reagiert man nach einem Wildunfall richtig?
© dpp-AutoReporter

Schäden am eigenen Fahrzeug, die durch Haarwild - wie Rehe und Wildschweine - verursacht werden, zahlt die Teilkaskoversicherung. Einige Versicherer haben ihren Schutz auf alle Wirbeltiere ausgeweitet. Da in der Vollkaskoversicherung jeder Unfallschaden versichert ist, reguliert diese Versicherung ebenfalls Schäden nach einem Wildunfall. Für eine schnelle Schadenbearbeitung ist vor allem die Wildbescheinigung des Försters oder Jagdpächters wichtig; hilfreich sind außerdem Fotos vom Unfallort, vom Tier und vom Fahrzeug.

Richtiges Verhalten nach einem Wildunfall

  1. Absichern der Unfallstelle: Warnblinklicht einschalten und das Warndreieck aufstellen.
  2. Die Polizei benachrichtigen.
  3. Wildbescheinigung vom zuständigen Förster oder Jagdpächter ausstellen lassen.
  4. Fotos vom Unfallort, vom Tier und vom Fahrzeug machen. Dies ist hilfreich für eine schnelle Schadenbearbeitung.
  5. Den Versicherer anrufen, bevor Reparaturen am Pkw vorgenommen werden.

Die Versicherer raten den Autofahrern daher, die Warnschilder vor Wildwechsel zu beachten und ihre Fahrweise der Situation anzupassen. Am Rand von Wiesen, Feldern und Wäldern sollten Autofahrer vor allem in der Dämmerung die Geschwindigkeit verringern und vorausschauend fahren. Wenn Wild am Straßenrand auftaucht, kann es oft durch Hupen verscheucht werden. Das Blenden mit dem Fernlicht verwirrt die Tiere hingegen, sie verlieren die Orientierung und laufen oft instinktiv auf die Lichtquelle zu. Riskante Ausweichmanöver sollten Autofahrer im Ernstfall vermeiden. Der Zusammenprall mit einem anderen Auto oder einem Baum birgt in der Regel meist größere Gefahren als die Kollision mit einem Tier. Wurde das Tier bei der Kollision verletzt oder getötet, sollte man es wegen möglicher Tollwutgefahr nicht anfassen. Das ist Aufgabe des Försters oder Jagdpächters. (dpp-AutoReporter)


Das könnte Sie auch interessieren

Kaum ein Erwachen dürfte für einen Juristen schmerzhafter sein als jener Moment, in dem Joachim Vernau (Jan Josef Liefers) neben einer Leiche zu sich kommt und direkt in den Abgrund blickt. Heute Abend (02.02.2026) um 20:15 Uhr schickt das ZDF den Berliner Anwalt in seinen wohl persönlichsten und gefährlichsten Fall "Der schwarze Schwan". Was als privater Besuch im Milieu... weiterlesen

Das australische Camp bebt unter dem Verdacht einer verbotenen Romanze, die nun ein jähes und schmerzhaftes Ende gefunden hat. Teamchef Stephen Dürr suchte am Sonntag (01.02.2026) das offene Gespräch mit Eva Benetatou, um ein Thema anzusprechen, das scheinbar allen Bewohnern seit Tagen unter den Nägeln brennt. Ohne Umschweife warf er der 33-Jährigen vor, auffallend... weiterlesen

Fans des Berlin-Tatorts müssen sich heute Abend (01.02.2026) um 20:15 Uhr in der ARD auf einen hochemotionalen Schlusspunkt einstellen, denn nach nur sechs Folgen verabschiedet sich Corinna Harfouch in ihrer Rolle als Susanne Bonard vom Ermittler-Team der Hauptstadt. Der Berlin-Tatort "Gefahrengebiet" beginnt auf einer trostlosen Industriebrache am Rande der Metropole, wo die Leiche... weiterlesen

Das ZDF-Herzkino meldet sich heute Abend um 20:15 Uhr mit einer hochemotionalen Episode zurück, die das gewohnte Postkarten-Idyll ordentlich durchschüttelt. In "Frühling - Am Ende einer Lüge" sieht sich Dorfhelferin Katja Baumann (Simone Thomalla) mit Abgründen konfrontiert, die weit über die üblichen Alltagssorgen hinausgehen. Im Mittelpunkt steht das... weiterlesen

(DJD). In einer Pflegesituation ist eine fachkundige Beratung immer sinnvoll, besonders dann, wenn sie gemeinsam mit An- oder Zugehörigen durchgeführt wird. Viele Pflegebedürftige kommen im Alltag kaum mit Fachpersonen in Kontakt, denn sie werden ausschließlich zu Hause versorgt und beziehen dafür Pflegegeld. Um auch dieser Gruppe regelmäßige... weiterlesen