Unfallopfer verzichten aus Kostengründen oft auf rechtliche Auseinandersetzung

Die Roland-Verkehrsumfrage zeigt, wie oft und worüber deutsche Verkehrsteilnehmer streiten.
Die Roland-Verkehrsumfrage zeigt, wie oft und worüber deutsche Verkehrsteilnehmer streiten.
© djd/Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG

(djd). Auf Deutschlands Straßen kracht es öfter als gedacht: Immerhin 26 Prozent der Bundesbürger waren in den letzten fünf Jahren mindestens einmal in einen Verkehrsunfall verwickelt - ob als Fußgänger, Rad- oder Autofahrer. Das ergab eine YouGov-Umfrage im Auftrag von Roland Rechtsschutz. Männer trifft es dabei etwas häufiger als Frauen, jüngere Menschen sind öfter beteiligt als ältere. 

 

Ein Verkehrsunfall ist nicht nur ärgerlich und kann unter Umständen teuer werden, er kann auch vor Gericht enden. Das erfuhren 15 Prozent der Befragten schon am eigenen Leib. Viele Betroffene versuchen aber erst gar nicht, ihre Rechte vor Gericht durchzusetzen. "Es kommt häufig vor, dass Unfallopfer trotz sehr guter Erfolgschancen von einer rechtlichen Auseinandersetzung absehen, weil sie sich vor den Anwalts- und Gerichtskosten fürchten", so Roland-Partneranwalt Andreas Conzelmann von der Wiesbadener Kanzlei Buschlinger, Claus & Partner. Eine Rechtsschutz-Versicherung könne helfen, Rechtsansprüche durchzusetzen.

Nicht einmal jeder fünfte Deutsche, so Conzelmann, verfüge aktuell über einen Verkehrs-Rechtsschutz. Die Verbraucher würden damit auf die Möglichkeit verzichten, risikofrei gegen unberechtigte Bußgeldbescheide vorzugehen, nach einem Verkehrsunfall Schadenersatzansprüche geltend zu machen oder sich nach einer fehlerhaften Fahrzeugreparatur mit der Werkstatt auseinanderzusetzen.


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