Trotz Problemfach keine Panik: Auf Nachhilfe können auch gute Schüler angewiesen sein

Montag, 07.12.2015 |
Gute Schüler nutzen ihre Nachhilfestunden bewusst zur Leistungssteigerung in ungeliebten Fächern.
Gute Schüler nutzen ihre Nachhilfestunden bewusst zur Leistungssteigerung in ungeliebten Fächern.
© djd/Studienkreis

(djd). Nachhilfe wird im Alltag von Schülern immer selbstverständlicher. Die Kinder sollen dabei versäumten Unterrichtsstoff aufholen, aber auch neue Lernmethoden kennenlernen, die ihnen oft noch nach Jahren im Studium und in der beruflichen Ausbildung helfen können. "Oft geht es aber darum, konkrete Lernunterstützung bei bestimmten Themen zu liefern", erklärt Beate Fuchs, Expertin für Verbraucherthemen bei Ratgeberzentrale.de. "Denn nicht wenige Schüler haben ein oder zwei Fächer, die ihnen weniger liegen." Dabei könnten sogar Schüler, die grundsätzlich gute Noten haben, auf längere Unterstützung angewiesen sein. Oftmals sei Mathematik ein solches Problemfach.

Fähigkeiten richtig einschätzen

Bei längerfristigem Bedarf, der in nur einem Fach nötig ist, muss man sich sicherlich keine Sorgen machen. "Das kommt häufig vor und stellt auch selten eine Überforderung der Schüler dar", sagt Thomas Momotow vom Nachhilfeinstitut Studienkreis. Seien jedoch mehrere Fächer über einen längeren Zeitraum betroffen, stünden Lehrer, Eltern und Schüler durchaus vor der Frage, ob ein Wechsel der Schulform nicht der bessere Weg sein könnte. Um im Leben beruflichen Erfolg zu haben, müsse man nicht unbedingt ein Einser-Abitur vorweisen können. "Oft ist es sogar wichtiger, seine Fähigkeiten gut einschätzen zu können und sich für den passenden Beruf zu entscheiden", so Momotow. Ein Beratungstermin rund um das Thema Nachhilfe kann beispielsweise unter www.studienkreis.de vereinbart werden.

Nachhilfe kann Wege ebnen

Ein entscheidender Faktor ist die Belastungsgrenze der Schüler. Nehmen die Nachhilfe und das Lernen ein Ausmaß an, das kaum noch Freizeitaktivitäten oder stressfreie Erlebnisse mit der Familie zulässt, wird es kritisch. Bleibt dem Nachwuchs aber genug Freiraum, um sich auch privat zu entfalten, kann Nachhilfe auch über lange Zeiträume gerechtfertigt sein. Schließlich wäre es schade, wenn Schüler - trotz allgemein guter Voraussetzungen - wegen einer schlechten Mathenote eingeschränkte schulische und berufliche Perspektiven hätten.

Nachhilfe als Chance

(djd). Gute Nachhilfe setzt an verschiedenen Punkten an: Sie schließt Wissenslücken, verbessert das Selbstbild, bietet zusätzliche Lernzeit, verbessert die Lern- und Arbeitstechniken und bietet damit auch gleich Hilfe zur Selbsthilfe. Von den meisten dieser Wirkungen profitieren die Schüler noch nach Jahren, wenn sie an der Uni oder für die Gesellen- und Meisterprüfung büffeln. Wer sich dann gut selbst organisieren und motivieren kann, hat seine Prüfungen oft schon halb in der Tasche. Mehr Informationen: www.studienkreis.de.


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