Starkes Schwitzen kann oftmals zu einer enormen psychischen Belastung werden

Freitag, 26.02.2016 |
In kürzester Zeit bilden sich hässliche Schweißflecke, vor allem im Achselbereich.
In kürzester Zeit bilden sich hässliche Schweißflecke, vor allem im Achselbereich.
© djd/MDM

(djd). Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang und überlebenswichtig für den menschlichen Körper: Anhand der zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen in der Haut ist der Organismus in der Lage, die Körpertemperatur zu regulieren. Gerät diese Funktion in ein Übermaß, kann es unangenehm werden. So leidet beispielsweise Julia Müller seit ihrer Pubertät an einer extremen Form des Schwitzens: "In der Schule wurde ich jahrelang wegen meines Schwitzens gehänselt und habe seitdem ständig das Gefühl, dass die Leute über mich reden oder mich auslachen, wenn sie mich sehen", so die junge Frau. Was für andere Frauen ihres Alters zum vergnüglichen Alltag gehört, geriet für Julia Müller zu einem Albtraum: Einfach Klamotten zu kaufen, die ihr optisch gefielen, war unmöglich. Sie suchte ihre Outfits stets nach Farbe und Material aus, um Schweißflecken zu kaschieren.

Spießrutenlauf zur Arbeit

Auch die tägliche Bahnfahrt zur Arbeit - in einem Abteil voller Personen - stellte für Julia Müller eine Qual dar. Die Vorstellung, durch ihr Schwitzen ihre Mitmenschen zu belästigen, war so übermächtig und psychisch belastend, dass sich die junge Frau sogar sechs Monate Urlaub nehmen musste: "Ich war mit den Nerven am Ende. Alles, woran ich dachte, war, dass die Leute mich anstarrten. Ich hatte solch eine Panik davor, dass sie den Schweiß an meinen Händen, in meinem Gesicht und sogar durch meine Kleidung hindurch bemerken könnten." Völlig verzweifelt probierte die 32-Jährige verschiedene Diäten und Hausmittel aus, um ihr Schweißproblem zu lindern. Als nichts half, überlegte sie sogar, das Haus nicht mehr zu verlassen. Doch bevor es dazu kam, erhielt Julia von einer Freundin einen Tipp: Sie riet ihr dazu, "Odaban" auszuprobieren, das sie abends auf ein Wattepad sprühen und die stark schwitzenden Körperpartien damit abtupfen sollte.

Geringe Dosis - großer Erfolg

Julia Müller machte gleich einen Versuch - und ist von dem Trockeneffekt bis heute begeistert. Das hochwirksame Spray kann wirksam vor Achselnässe, Fußschweiß, Innenhandnässe und Gesichtsnässe schützen. Danach fand Müller heraus, dass es auch von zahlreichen Hautkliniken und Dermatologen empfohlen wird. Bereits nach drei Anwendungen wurde das Schwitzen sehr stark reduziert, inzwischen gehört Julia Müllers Problem der Vergangenheit an. Julia arbeitet in einem neuen Job - und plant entspannt die gemeinsame Zukunft mit ihrem Verlobten.

Fakten zur Schweißbildung:

  • Etwa 100 bis 200 Milliliter Schweiß produziert der Mensch im Ruhezustand, wird er aktiv, kann er zwischen drei und sechs Liter Schweiß absondern. 
  • Schweiß ist für die menschliche Nase nahezu geruchlos und besteht überwiegend aus Wasser mit geringen Mengen an Harnstoff, Fettsäuren, Cholesterin, Immunglobulin und Salz.
  • Erst wenn Bakterien auf der Haut beginnen, den Schweiß zu zersetzen, entsteht der lästige Geruch. 
  • Das männliche Geschlecht schwitzt mehr als das weibliche - da die Hautoberfläche größer und der Stoffwechselumsatz in der Regel höher ist.

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