Raus aus der Schublade und rein ins Ohr - Tragekomfort: Titan-Otoplastiken können die Akzeptanz von Hörgeräten verbessern

Sonntag, 23.02.2025 |
Entscheidend für ein regelmäßiges Einsetzen des Hörgeräts ist der Tragekomfort - und dieser kann etwa durch moderne Titan-Otoplastiken entscheidend verbessert werden.
Entscheidend für ein regelmäßiges Einsetzen des Hörgeräts ist der Tragekomfort - und dieser kann etwa durch moderne Titan-Otoplastiken entscheidend verbessert werden.
© DJD/Hörluchs Hearing/Eric Cimbal

(DJD). Ein verringertes Hörvermögen kann das soziale Leben der Betroffenen stark einschränken. Früher oder später fällt bei den meisten die Entscheidung, sich ein Hörgerät anzuschaffen. Schließlich werden die Winzlinge ständig leistungsstärker und unauffälliger. Dennoch liegen sie dann bei vielen Betroffenen oft genug ungenutzt in der Schublade und können ihre Wirkung nur sehr begrenzt entfalten.

Experte: Titan-Otoplastiken sind alltagstauglich geworden

Entscheidend für ein regelmäßiges Einsetzen des Hörgeräts ist der Tragekomfort - und dieser kann etwa durch moderne Titan-Otoplastiken entscheidend verbessert werden. Als Otoplastiken bezeichnet man die Verbindungsstücke zwischen dem menschlichen Ohr und der Hörtechnik. Otoplastiken aus Titan gibt es zwar schon recht lange, ihre Bearbeitung war aber vergleichsweise aufwendig, der Hörakustiker hat dazu nur dann gegriffen, wenn es unbedingt sein musste. "Das hat sich grundlegend geändert", berichtet Martin Baumann, Hörakustikermeister und Technischer Betriebsleiter bei Hörluchs. Mittlerweile seien Otoplastiken aus dem hochwertigen Material Titan "salonfähig" und alltagstauglich geworden. Mehr Infos: www.hoerluchs.com gibt es mehr Infos. Baumann rät Menschen mit Hörproblemen dazu, den Hörakustiker oder die Hörakustikerin gezielt nach den Otoplastiken aus Titan zu fragen. Mit einer neuen Titan-Otoplastik gibt es für Träger von Hörsystemen nun auch eine spezielle Lösung gegen den Okklusionseffekt. Dieser dumpfe Klang kann auftreten, wenn das Ohr durch ein Hörgerät teils oder vollständig verschlossen wird. Durch eine gezielte Aussparung wird die neue Otoplastik vom Kiefergelenkköpfchen entkoppelt und der Transfer von Schwingungen effektiv verhindert.

Bericht aus der Praxis: Titan-Otoplastiken regen nicht die Ohrenschmalzbildung an

Anabell Kluge ist Geschäftsführerin und Inhaberin von Kluge Hörgeräte in Voerde am Niederrhein. Der entscheidende Vorteil von Titan-Otoplastiken ist nach ihrer Praxiserfahrung, dass sie im Gegensatz zu Otoplastiken etwa aus Acryl die Ohrenschmalzbildung nicht anregen: "Die Filter und auch die Schallschläuche verstopfen längst nicht so schnell wie bei herkömmlichen Otoplastiken." Kluge weist zudem darauf hin, dass entgegen einem gängigen Vorurteil Titan-Otoplastiken nicht nur für Allergiker geeignet sind: "Wir haben viele Kundinnen und Kunden, die keine Allergiker sind und die Titan-Otoplastiken tragen, weil sie einfach gut aussehen und man sich mit ihnen wohlfühlt." Neben Hygiene und Hautverträglichkeit nennt Anabell Kluge ihr geringes Gewicht und ihren hohen Tragekomfort als weitere Vorteile.


Das könnte Sie auch interessieren

Punkt 18 Uhr heißt es auch heute (15.01.2026) im ARD-Vorabendprogramm: "Wer weiß denn sowas?" mit Quizmaster Kai Pflaume. Diesmal geht es besonders kontrastreich zu, da die Teamchefs Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring Unterstützung von zwei Frauen bekommen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Evelyn Burdecki und Laura Karasek nehmen auf den... weiterlesen

ONE verwandelt heute (15.01.2026) ab 20:15 Uhr das heimische Wohnzimmer in ein kalifornisches Weingut, doch wer hier auf kitschigen Rosé und sanfte Geigenklänge hofft, wird angenehm enttäuscht. In der hochkarätigen Free-TV-Premiere von "Destination Wedding" treffen mit Keanu Reeves und Winona Ryder zwei absolute Ikonen Hollywoods aufeinander, die in dieser herrlich... weiterlesen

Der Traum von makelloser Schönheit wird in „Shell – Schönheit hat ihren Preis“ zum absoluten Albtraum. Während die physischen Medien erst Ende Februar erscheinen, können Filmfans das skurrile Body-Horror-Highlight von Regisseur Max Minghella bereits ab heute, dem 15. Januar 2026, digital als Video-on-Demand erleben. Im Mittelpunkt der Geschichte... weiterlesen

(djd.) Wer zurzeit im Supermarkt Schokolade kauft, ärgert sich vielleicht über die gestiegenen Preise. Zwei oder drei Euro für eine Tafel sind bei vielen Markenprodukten inzwischen normal. Wir erklären, warum Schokolade so teuer geworden ist. Welche Kosten stecken hinter einer Tafel Schokolade? Wie viele andere Unternehmen haben auch... weiterlesen

Im ARD Vorabendprogramm läuft heute (14.01.2026) um 18 Uhr eine neue Ausgabe der Quizshow "Wer weiß denn sowas?", in der Kai Pflaume wieder kuriose Fragen und prominente Gäste präsentiert. Im Zentrum des Geschehens stehen wie gewohnt die beiden Teamchefs Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring, die mit vollem Einsatz um den Sieg kämpfen. Für die... weiterlesen

Mit einer klaren Abkehr vom klassischen Ermittlerkrimi schickt die ARD heute (14.01.2026) um 20:15 Uhr ein juristisches Drama ins Rennen, das den Zeitgeist an seiner empfindlichsten Stelle trifft. In "Die Verteidigerin - Der Fall Nicola" schlüpft Andrea Sawatzki erneut in die Rolle der Freiburger Anwältin Lou Caspari und beweist dabei eindrucksvoll, dass die spannendsten Konflikte... weiterlesen