Ratgeber zur Radonkur: Natürliches Heilmittel bei Arthrose, Rheuma und Fibromyalgie

Dienstag, 25.11.2025 |
Die Therme Bad Steben mit ihrem angeschlossenen Gesundheits- und Wellness-Zentrum bietet Kurgästen eine entspannende Auszeit.
Die Therme Bad Steben mit ihrem angeschlossenen Gesundheits- und Wellness-Zentrum bietet Kurgästen eine entspannende Auszeit.
© DJD/Markt Bad Steben/Siegfried Geupel

(DJD). Seit über hundert Jahren ist das Edelgas Radon in der Kurmedizin als Heilmittel bekannt. Eine Radontherapie kann bei häufigen Beschwerden helfen und Schmerzen lindern, etwa bei Arthrose, Rheuma, Atemwegs- und Hautkrankheiten. Statt immer mehr Medikamente zu nehmen, finden Betroffene in der Radonkur eine ganzheitliche Behandlung, zum Beispiel in Bad Steben. Das Bayerische Staatsbad im Frankenwald ist einer der wenigen Kurorte in Mitteleuropa, der über das natürliche Heilmittel verfügt. Unter www.bad-steben.de werden die wichtigsten Fragen zur Radonkur fachkundig beantwortet. Ein Auszug:

Was ist Radon und wie wirkt es im Körper?

Das natürliche, geruch- und farblos Edelgas ist überall in der Erdrinde und in der Luft enthalten. Es hat einen milden radioaktiven Strahlungseffekt: Die physikalische Halbwertszeit von Radon beträgt 3,8 Tage, die biologische nur 20 bis 30 Minuten. Das heißt, dass die Hälfte des Radons nach dieser Zeit vom Körper ausgeschieden ist. Schon nach wenigen Stunden ist kein Radon mehr im Körper nachweisbar. Badeärzte schreiben dem radioaktiven Edelgas in niedrigen Dosen entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte zu. Mittlerweile gibt es dafür auch zahlreiche Hinweise aus der Forschung: So kann die Selbstheilungskraft der Zellen angeregt werden. Der schmerzlindernde Effekt wird auf die Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen zurückgeführt, zerstörerische Stoffwechselprodukte können abgebaut werden.

Wie und bei welchen Krankheiten wird die Radontherapie durchgeführt?

Baden, Trinken, Inhalieren – das sind die drei Formen der Radontherapie, wie sie in ein- bis dreiwöchigen Kuren durchgeführt wird: Bei Wannenbädern im radonhaltigen Wasser gelangt das Edelgas über die Haut in den Körper und in die Atemluft. Auch im Heilstollen oder beim Inhalieren atmen die Patienten radonhaltige Luft ein. Bei Trinkkuren mit radonhaltigem Wasser nimmt der Blutkreislauf Radon über den Magen-Darmtrakt auf. Die Radonkur hat sich als spezifisch wirksam erwiesen bei rheumatischen Erkrankungen und Arthrose, bei Erkrankungen der Atemwege wie Asthma bronchiale oder chronischer Bronchitis sowie bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte. Bei diesen chronischen Krankheiten kann zwar auch das Radon keine Heilung bringen, aber zur Linderung der Beschwerden beitragen.

Gibt es ein Strahlenrisiko?

Eine Radontherapie stellt eine sehr geringe Strahlenbelastung dar, die nach Aussagen der Experten in der normalüblichen Streuung untergeht. Für die Radontherapie gelte das gleiche wie für Röntgenstrahlung oder andere medizinische Verfahren: Der Arzt wägt Nutzen und Risiko für den Patienten ab.


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