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Nordseeluft weckt Lebensgeister: Den Frühling in der ruhigen Idylle der nordfriesischen Insel Amrum erleben

Donnerstag, 23.01.2025 |
An vielen Stellen locken auf Amrum Aussichtsdünen, von denen der Blick in die Ferne bis zum Meer geht, das von keinem Punkt auf Amrum weiter als zwei Kilometer entfernt ist
An vielen Stellen locken auf Amrum Aussichtsdünen, von denen der Blick in die Ferne bis zum Meer geht, das von keinem Punkt auf Amrum weiter als zwei Kilometer entfernt ist
© DJD/Amrum/Kinka Tadsen

(DJD). Ein Frühjahrsspaziergang auf der nordfriesischen Insel Amrum ist ein Fest für die Sinne: Farben, Klänge und Düfte wecken die Lebensgeister und machen Vorfreude auf die kommende warme Jahreszeit. Die Amrumer Natur erwacht aus dem Winterschlaf und lädt dazu ein, bei einer Wanderung ihre vielfältige Schönheit zu entdecken. Dazu gibt es verschiedene Themenwege, man findet sie unter www.amrum.de/themenwege-auf-amrum. Ein Spaziergang führt beispielsweise über die befestigten Bohlenwege durch die Amrumer Dünen. Von der frisch erneuerten Aussichtsplattform am Wriakhörnsee in Wittdün aus lassen sich besonders viele Seevögel beobachten, da der See für sie als Brut- und Rastplatz dient. In der Vogelwelt herrscht im Frühling wieder reges Treiben, denn nun ist die Brutzeit zahlreicher Vogelarten.

Wattenmeer, Kniepsand und der höchste Leuchtturm an der Nordseeküste

Amrum liegt inmitten des Unesco-Weltnaturerbes Wattenmeer. Der Reichtum an Leben ist außergewöhnlich, insgesamt trifft man auf rund 10.000 Pflanzen- und Tierarten. Amrum besitzt den größten Strand Europas. Er nennt sich "Kniepsand" und misst an seiner breitesten Stelle fast zwei Kilometer. Sehenswert ist auch der Leuchtturm im Süden der Insel bei Wittdün: Er wurde 1875 eröffnet und ist mit 41,8 Metern der höchste begehbare Leuchtturm an der Nordseeküste. Wer im Frühjahr einen der Spaziergänge über die Insel unternimmt, kann das sanfte Rauschen der Wellen hören, das in der Sonne glitzernde Wasser sehen und die frische salzige Brise riechen und schmecken. Nach der Stille des Winters ist nun wieder überall aufgeregtes Möwengeschrei zu vernehmen. An vielen Stellen locken Aussichtsdünen, von denen der Blick in die Ferne bis zum Meer geht, das von keinem Punkt auf Amrum weiter als zwei Kilometer entfernt ist. Wenn es die Temperaturen zulassen, kann man jetzt sogar schon wieder das erste Mal barfuß am Strand laufen und den feinen Sand unter den Füßen spüren.

Strandkörbe, bunt blühende Gärten - und ein leckeres Fischbrötchen

Im Frühjahr werden die ersten Strandkörbe aufgestellt und laden zum Verweilen ein - mit der Sonne im Gesicht und dem Wind im Rücken lässt es sich dort auch an noch etwas kühleren Tagen gut aushalten. In den malerischen Inseldörfern kann man die ersten bunt blühenden Vorgärten der reetgedeckten Friesenhäuser bestaunen. Und nicht fehlen darf das leckere Fischbrötchen auf die Hand, in einem der Amrumer Restaurants kann man typisch norddeutsche Küche erleben oder auf der Terrasse eines der gemütlichen Cafés bei einem Stück Friesentorte den Inselspaziergang abschließen.


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