• Ratgeberbox
  • Schule & Karriere
  • "Nicht nach Stelle, sondern nach Tätigkeit suchen": Tipps eines Recruiters zur praktikablen Herangehensweise für den Karrierestart

"Nicht nach Stelle, sondern nach Tätigkeit suchen": Tipps eines Recruiters zur praktikablen Herangehensweise für den Karrierestart

Donnerstag, 24.08.2023 |
Junge Karrierestarter sollten ihr späteres Betätigungsfeld nach persönlichen Neigungen wählen.
Junge Karrierestarter sollten ihr späteres Betätigungsfeld nach persönlichen Neigungen wählen.
© DJD/Siemens

(DJD). Das Thema Berufswahl ist für Schulabsolventen kein leichtes: Lediglich 37 Prozent von 1.666 Befragten schätzen die Unterstützung bei ihrer beruflichen Orientierung als ausreichend ein. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung aus 2022. Bestätigt werden die Unsicherheiten im Berufsbildungsbericht 2022, der auf Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) beruht: Diesem entnimmt man, dass rund jeder vierte Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst wird. Was kann man tun, um die Situation zu verbessern?

Den eigenen Interessen folgen

"Zuerst einmal sollten Einsteiger sich darüber im Klaren sein, dass jeder Beruf ganz viele Möglichkeiten und vor allem Chancen birgt“, so Steven Klepke, Recruiter bei Siemens. „Ich empfehle jedem, der sich mit seiner beruflichen Zukunft beschäftigt, nicht sofort nach einer konkreten Stelle zu suchen, sondern erst mal zu überlegen, welche Tätigkeiten man sich für sein späteres Leben vorstellen kann, und so an die Berufswahl heranzugehen.“ Viele wissen grob, dass sie beispielsweise gerne „irgendwas mit IT“ oder „irgendwas mit Klimaschutz“ machen wollen. Siemens etwa hat auf der Webseite ausbildung.siemens.com dazu diverse Erfolgsstorys bereitgestellt. Diese zeigen anhand verschiedener Fälle jeweils exemplarisch auf, welche Berufe überhaupt zu einer Wunschtätigkeit passen könnten. In manchen Fällen ist auch nicht die Berufsausbildung der erste Schritt in den Traumjob, sondern ein duales Studium. Hier lernt man die Arbeit in der Praxis genauso kennen wie den akademischen Hintergrund an einer Hochschule oder Universität.

Interessiert bleiben

Wichtig ist für viele Jugendliche auch die Job-Beratung durch ihre Eltern. Laut der Bertelsmann-Studie zählen fast drei Viertel der Befragten auf den fachkundigen Rat von Mama und Papa. Allerdings haben sich etliche Berufe im Laufe der Zeit gewandelt; es sind in den letzten Jahren ganz neue Tätigkeiten hinzugekommen, einige sind dafür ausgestorben. So sei es auch für Eltern wichtig, sich vor dem Gespräch mit dem Kind gut zu informieren, wie die Arbeitswelt heute aussieht und welche Wünsche der Jugendliche überhaupt selbst habe, so Klepke. Ängste, dass im Rennen um einen Ausbildungsplatz nur die Schulnoten alleine zählen, brauche allerdings niemand schüren. „Noten sind nicht alles. Uns ist wichtig, dass wir motivierte Menschen in unsere Teams holen“, sagt Klepke. „Und wenn dann die schulischen Leistungen noch okay sind, haben wir ein Match!“


Das könnte Sie auch interessieren

Erster Haarausfall, dünner werdende Geheimratsecken oder eine gereizte Kopfhaut: Für viele Männer ist das eigene Haar ein sensibles Thema. Während Shampoos meist nach wenigen Sekunden wieder abgespült werden, bleiben Stylingprodukte wie Wachs oder Gel den ganzen Tag im Haar. Genau diesen Ansatz nutzen Robert Tarquini (46), Klaus Laimer (38) und Max Kögl (52) aus... weiterlesen

Das Bild zeigt ein Glas mit Wasser und frischem Tannengrün. Darauf platziert eine Lichterkette.
© AdventsShopping / Erstellt mit Hilfe von KI

Skandinavischer Adventszauber: So holst du dir Hygge ins Wohnzimmer

Wenn die Tage kürzer werden und das Licht weicher schmilzt, sehnen wir uns nach diesem einen Gefühl: Hygge. Der skandinavische Einrichtungsstil für die Weihnachtszeit ist weit mehr als nur ein Trend – es ist eine Lebensphilosophie, die dein Wohnzimmer in eine Ruheoase verwandelt. Schluss mit überladener Deko und grellen Farben; wir setzen in diesem Jahr auf... weiterlesen

Sie haben mehrere Tausend Euro in einen modernen Kamin investiert – und heizen trotzdem nicht mehr? Damit sind Sie nicht allein: Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass fast jeder vierte Kaminbesitzer in Deutschland die Freude am eigenen Feuer verloren hat. 22 Prozent nutzen ihre Feuerstätte nach eigenen Angaben nicht mehr. Der Grund ist meist nicht der Kamin selbst, sondern... weiterlesen

(DJD). Ein Zuhause ist viel mehr als eine Handvoll Steine und Beton. Die eigenen vier Wände spiegeln zugleich die eigene Persönlichkeit wider. Wandfarben und Teppiche tragen ebenso zu einem stimmigen Gesamtbild bei wie das Möbeldesign und vermeintlich kleine Details der Dekoration. Um mit dem eigenen Stil aus einer beliebigen Wohnung etwas höchst Individuelles zu machen,... weiterlesen