Natürlich kühl durch den Sommer: Was Lehm kann, kann keine Klimaanlage

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(DJD). Wer ein älteres Haus modernisiert oder ein Dachgeschoss ausbaut, kennt das Problem: Während die Heizkosten dank moderner Technik sinken, werden überhitzte Wohnräume im Sommer zunehmend zur Belastung. Fachleute gehen davon aus, dass in Europa künftig immer mehr Energie für die Kühlung von Gebäuden benötigt wird. Viele Hausbesitzer wünschen sich daher Lösungen, die ohne laute Klimageräte, Zugluft und hohe Stromkosten auskommen.
Eine clevere Alternative bieten Lehm-Klimaplatten mit integrierter Wand- oder Deckenheizung. Sie können im Winter behagliche Strahlungswärme liefern und im Sommer – beispielsweise in Verbindung mit einer reversiblen Wärmepumpe – die Räume angenehm kühlen. Besonders in Dachgeschosswohnungen, bei Dachbodenausbauten im Einfamilienhaus oder bei Altbauten mit Ensembleschutz lassen sich so Wohnkomfort und Energieeffizienz deutlich verbessern.
Sanfte Kühlung und gesundes Raumklima
Im Unterschied zu klassischen Klimageräten oder reinen Lüftungssystemen arbeiten wassergeführte Wand- und Deckensysteme nahezu geräuschlos, komplett ohne Zugluft und ohne Staubverwirbelungen. Das kühle Wasser zirkuliert in den integrierten Rohrleitungen und temperiert die Oberflächen sanft.
Gleichzeitig spielt das Naturmaterial Lehm seine einzigartigen Stärken aus:
- Feuchtigkeitsregulation: Lehm nimmt überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft auf, speichert sie zwischen und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Das nivelliert Temperaturschwankungen und hält die Luftfeuchtigkeit im optimalen Bereich.
- Schadstofffilter: Das Material bindet Geruchs- und Schadstoffe auf natürliche Weise und unterstützt so ein rundum gesundes Wohnumfeld.
Auf Anbieterseiten wie www.naturbo.de finden Interessenten tiefgehende Informationen zu entsprechenden Heiz- und Kühlsystemen sowie zu den physikalischen Eigenschaften von Lehm-Klimaplatten. Dort wird auch im Detail erklärt, wie Flächenheizungen funktionieren und warum sich gerade Lehm-Flächenelemente für Dachschrägen besonders gut eignen.
Auch für Sanierer und Heimwerker interessant
Wer ohnehin renoviert, kann die kombinierte Kühl- und Heizfunktion oft ohne großen Mehraufwand in die Modernisierung integrieren. Die vorgefertigten Lehm-Klimaplatten sind für eine einfache und schnelle Montage konzipiert. Je nach Beschaffenheit des Untergrunds können die Elemente einfach geschraubt oder geklebt werden.
Auf den Herstellerseiten stehen detaillierte Verarbeitungsanleitungen, Montageübersichten, Planungshilfen und anschauliche Videos zur Verfügung, die versierten Heimwerkern den Einbau in Eigenregie erleichtern. Damit wird die Technik nicht nur für Neubauten, sondern gerade für die energetische Sanierung von Altbauten und ausgebauten Dachgeschossen zu einer echten Zukunftsoption. Wer heute clever saniert, denkt die Herausforderungen der kommenden Sommer direkt mit.
Quelle: DJD / naturbo








