Mikrowellen können dafür sorgen, dass Achselschweiß nie mehr peinlich wird

Eine neue Methode, unangenehme Schweißausbrüche in den Griff zu bekommen, ist die Behandlung mit Mikrowellen.
Eine neue Methode, unangenehme Schweißausbrüche in den Griff zu bekommen, ist die Behandlung mit Mikrowellen.
© djd/www.schwitz-stopp.de/Tina Krepela

(djd). Der Leidensdruck für Menschen, die unter einer diagnostizierten übermäßigen Schweißproduktion unter den Achseln leiden, ist gerade im Sommer enorm hoch. Der Alltag wird oft zur Qual, die Lebensqualität leidet massiv. Unter den Achseln sind auf den Kleidern große nasse Flecken zu sehen, im Beruf und im Privatleben drohen ständig peinliche Situationen. Gerade im Sommer können die Flecken nur mühsam kaschiert werden. Auch der Schweißgeruch lässt sich selbst durch häufiges Waschen und mehrmaligen Kleiderwechsel nicht vermeiden. 

Bisher konnte übermäßiges Schwitzen etwa mit einer Operation der Schweißdrüsen behandelt werden: Die Haut wird unter den Achseln aufgeschnitten, aufgeklappt und die Schweißdrüsen werden ausgekratzt. Dies ist ein erheblicher chirurgischer Eingriff. Die Erholungszeiten sind lang und zum Teil schmerzhaft. Eine Alternative dazu sind teure und häufige Behandlungen mit Botulinumtoxin. Dabei werden die Schweißdrüsen kurzfristig medikamentös außer Gefecht gesetzt.

Behandlung mit Mikrowellen

Eine neue Methode, den Schweiß in den Griff zu bekommen, ist die Behandlung mit Mikrowellen. Dabei werden die meisten Schweißdrüsen unter den Achseln mit der Wärme der Mikrowellen so stark geschwächt, dass sie keinen Schweiß mehr produzieren. Dieser Anti-Schwitz-Effekt ist dauerhaft. Die Methode ist durch Studien abgesichert und von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassen. Seit 2014 liegt zudem die medizinische CE-Zertifizierung vor - somit entspricht die Methode allen geltenden europäischen Vorschriften. Mehr Informationen: www.schwitz-stopp.de

Haarwachstum wird reduziert

Damit die Behandlung gut vertragen wird, werden die Achseln vor der Behandlung lokal betäubt. Da die Methode mit Wärme im Prinzip minimal-invasiv ist, entstehen keine Narben oder Veränderungen auf der Haut. Eventuell auftretende Hautreizungen, Rötungen und Taubheitsgefühle sind meist unbedenklich und verschwinden innerhalb von Tagen. Ein angenehmer Nebeneffekt ist eine erhebliche Reduzierung des Haarwachstums.

Übermäßiges Schwitzen ist ein Tabuthema

(djd). Der medizinische Fachbegriff für krankhaftes Schwitzen lautet Hyperhidrose. Die lokalisierte Form etwa tritt nur an einer Stelle auf, etwa unter den Achseln oder auch an den Handflächen. Von einer krankhaften Erscheinung spricht man, wenn das Schwitzen nicht auf äußere Umstände wie hohe Temperaturen, sportliche Aktivität oder andere Erkrankungen zurückzuführen ist. Schätzungen zufolge leiden etwa zwei bis drei Prozent der Bundesbürger unter Hyperhidrose, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Der Grund: Übermäßiges Schwitzen ist noch immer ein Tabuthema. Hyperhidrose lässt sich mit verschiedenen Methoden behandeln. Neu und schonend ist die Behandlung der Achsel-Schweißdrüsen mit Mikrowellen. Informationen dazu gibt es unter www.schwitz-stopp.de.


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