Mehrweg auf einen Blick erkennen: 20 Jahre Mehrwegzeichen

Mittwoch, 25.03.2026 |
Der Griff zur Mehrwegflasche ist eine klare Entscheidung für mehr Umweltschutz und Ressourcenschonung.
Der Griff zur Mehrwegflasche ist eine klare Entscheidung für mehr Umweltschutz und Ressourcenschonung.
© DJD/Arbeitskreis Mehrweg/Jürgen Bindrim

(DJD). Den meisten Verbraucherinnen und Verbrauchern ist bewusst, dass Mehrwegflaschen helfen, Abfall zu vermeiden und umweltfreundlich sind. Das bestätigen auch die Fachleute des Umweltbundesamts. Um Mehrweg beim Einkauf einfach zu erkennen, gibt es das Mehrwegzeichen: ein stilisierter Kreis mit dem Schriftzug „Für die Umwelt – Mehrweg“. Das Symbol findet sich auf Milliarden von Verpackungen und wird sogar in mehr als 50 Schulbüchern vorgestellt – ein echter Klassiker im Umweltschutz. Jetzt feiert das Mehrwegzeichen seinen zwanzigsten Geburtstag.

Mehrweg – einfach erkannt und einfach erklärt

Im November 2005 kam das Mehrwegzeichen auf den Markt. Waren es damals vor allem die beliebte „Perlenflasche“ für Mineralwasser und die typischen braunen Bierflaschen, auf deren Etiketten das Mehrwegzeichen leuchtete, findet es sich heute auf einer breiten Palette an Verpackungen. Ihre Gemeinsamkeit: Alle werden nach der Rückgabe gereinigt, sorgfältig geprüft und dann erneut gefüllt. Glas-Mehrwegflaschen werden so rund 50-mal wiederbefüllt, PET-Mehrwegflaschen schaffen bis zu 25 Umläufe. Ein Getränkekasten geht sogar bis zu 100-mal auf Reisen. Eine ausgeklügelte Logistik sorgt dafür, dass die Mehrweggebinde rechtzeitig am richtigen Platz sind, damit sie laufend gefüllt werden und wir auch im Hochsommer jederzeit unseren Durst aus Mehrwegflaschen stillen können. Genauso wichtig ist, dass Verbraucherinnen und Verbraucher mitmachen. Nur wenn sie ihr „Pfand“ zurückbringen und es nicht achtlos entsorgen, kann der Mehrwegkreislauf funktionieren. Unter www.mehrweg.org etwa finden sich viele Infos und Tipps zum Thema.

Augen auf beim Einkauf – das Mehrweg-Angebot wächst

Das Prinzip „Mehrweg“ greift längst über den Getränkebereich hinaus: Immer öfter werden auch andere Lebensmittel wie Joghurt, Konserven, Wein oder Speiseöl in wiederbefüllbaren Verpackungen angeboten. Selbst Produkte jenseits des Lebensmittelbereichs wie Seifen und Kosmetika nutzen zunehmend umweltfreundliche Mehrwegsysteme. Zudem gibt es erste wiederverwendbare Versandpackungen als Alternative zu Kartons, die nach einmaliger Nutzung in der Papiertonne landen. Es lohnt sich also, auch außerhalb der Getränkeabteilung die Augen offen zu halten und auf das Mehrwegzeichen zu achten. Rund 250 Unternehmen verwenden das Zeichen auf weit mehr als 600 Marken.

Mehrwegzeichen auch im Nachbarland Österreich

Mit seinen Mehrwegsystemen und dem Mehrwegzeichen ist Deutschland zum Vorbild und Impulsgeber in ganz Europa und darüber hinaus geworden. Daher ist es auch kein Wunder, dass das Mehrwegzeichen zum Exportprodukt wird: In Österreich ist es bereits auf Mineralwasser- und Fruchtsaftflaschen zu finden.


Das könnte Sie auch interessieren

Ein unscheinbarer Schnurrbart, eine kesse blonde Perücke - mehr brauchte es nicht, um die Chefetage von MediaMarkt/Saturn an die eigene Basis zu versetzen. In der heutigen (10.08.2026 um 20:15 Uhr), mit Spannung erwarteten Folge von "Undercover Boss" auf RTL wagten sich mit Mario Pieper, dem Geschäftsführer, und Berit Behl, einer erfahrenen Regionalmanagerin, gleich zwei... weiterlesen

Mark genießt das Berliner Nachtleben in vollen Zügen. Ein Drink hier, ein Absacker dort – für den sympathischen Bauleiter gehört Alkohol schlichtweg zum guten Ton und zum feuchtfröhlichen Lifestyle dazu. Doch die Quittung folgt prompt: Nachdem er eines Nachts betrunken sein Auto umparkt, wird er von der Polizei erwischt. Der Führerschein ist weg, und um... weiterlesen

(DJD). Bei der modernen Fassaden- und Raumgestaltung spielen farblich abgestimmte Fensterprofile eine immer wichtigere Rolle. Wer heute Fenster kauft oder austauscht, setzt bevorzugt auf matte Oberflächen und samtige Haptiken, die fließende Übergänge zwischen Architektur und Einrichtung schaffen. Gerade im Interior Design lassen sich mit abgestimmten Rahmen... weiterlesen

Die Free-TV-Premiere „Bad Boys: Ride or Die“ läuft am 09.08.2026, um 20.15 Uhr, auf ProSieben.
© HappySpots / Cover: Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)

Free-TV-Premiere: „Bad Boys: Ride or Die“ am 09.08.2026 auf ProSieben

Mike Lowrey (Will Smith) und Marcus Burnett (Martin Lawrence) stehen vor ihrem persönlichsten und gefährlichsten Fall. Ihr verstorbener Ex-Chef Captain Howard wird posthum beschuldigt, jahrelang mit mexikanischen Drogenkartellen zusammengearbeitet zu haben. Das Ermittler-Duo setzt alles daran, den Namen ihres Mentors zu reinigen. Doch als sie den Hintermännern einer internen... weiterlesen

Mit dem Schulstart beginnt für viele Familien wieder eine aufregende Zeit. Umso schöner, wenn zwischendurch Zeit für gemeinsame Spielrunden bleibt! Zusammen mit AMIGO stellen wir euch zwei besondere Kartenspiele vor: Fantastique und Meister Makatsu bringen frischen Wind in euer Spieleregal und fordern euch mit cleveren Kniffen und taktischen Entscheidungen heraus. Wer... weiterlesen

(DJD). Über feinen Sand laufen, wo schon Erich Kästner als Kind spielte. Durch das geschichtsträchtige Haus gehen, in dem Kurt Tucholsky seine Flitterwochen verbrachte. Oder unter schattigen Bäumen wandeln, die Franz Kafka zu weltbekannten Werken inspirierten. All das ist im Ostseeheilbad Graal-Müritz möglich. Bereits vor über einhundert Jahren reisten... weiterlesen

Partys, Freiheit und unbeschwerte Sommertage – so stellen sich die meisten Teenager ihre Ferien vor. Für die 17-jährige Ivy sieht die Realität jedoch ganz anders aus: Nach einer überstandenen Krebserkrankung zieht sie sich am liebsten komplett von der Außenwelt zurück. In der Hoffnung, ihrer Tochter wieder auf die Beine zu helfen, melden ihre... weiterlesen