Mamoudou will durchstarten: Spannende Karrierechancen für Fleischer und Metzger

Mamoudou Sadio Diallo erlernt während seiner dreijährigen Ausbildung alles, was heute mit dem Beruf des Fleischers beziehungsweise Metzgers zu tun hat.
Mamoudou Sadio Diallo erlernt während seiner dreijährigen Ausbildung alles, was heute mit dem Beruf des Fleischers beziehungsweise Metzgers zu tun hat.
© djd/Metten Fleischwaren

(djd). Im Süden nennt man den Beruf "Metzger", im Westen und Norden Deutschlands ist es der "Fleischer" oder "Schlachter". Wer als Mann oder Frau in dieser Branche gelernt hat, muss sich um seine Zukunft keine Sorgen machen. Denn gutes Personal wird bundesweit händeringend gesucht. Trotz aussichtsreicher Perspektiven gestaltet sich die Suche der Betriebe nach Auszubildenden jedoch schwierig.

Aus Guinea ins Sauerland

Digitalisierung und Automatisierung haben auch das Fleischer- und Metzgerhandwerk entscheidend verändert und eröffnen den Beschäftigten ganz neue Optionen. Beim Wurstwarenhersteller Metten Fleischwaren im sauerländischen Finnentrop etwa sind Fleischer als Produktionsleiter, Key Account Manager, Einkaufsleiter oder Abteilungsleiter im Produktionsbereich beschäftigt. Ganz am Anfang seines Berufsweges steht Mamoudou Sadio Diallo, er wird seine dreijährige Ausbildung zum Fleischer/Metzger in diesem Jahr beenden. Mamoudou flüchtete 2015 aus seinem Heimatland Guinea und lebte zunächst drei Jahre in einer Flüchtlingsunterkunft in Drolshagen. "Die Ausbildung macht mir viel Freude, die Kolleginnen und Kollegen sind alle freundlich und hilfsbereit und machen es mir leicht", so der 29-Jährige. Am liebsten macht er die Arbeit in der Brühwurstabteilung, wo die "Dicke Sauerländer" Bockwurst und die Rostbratwurst hergestellt werden. Im Werksverkauf des Unternehmens lernt er aber auch die Zubereitung von Speisen, das Bedienen von Kunden, das Zerlegen von Schweine- und Rinderfleisch und alles, was heute mit dem Beruf des Fleischers zu tun hat. Die Metten-Gruppe ist bereits in der vierten Generation tätig und setzt seit jeher auf Qualitätsprodukte. Wertschätzung der Mitarbeiter und Förderung von Weiterbildung, Eigeninitiative und Übernahme von Verantwortung sind dem sauerländischen Unternehmen wichtig. Wer Interesse an einer Ausbildung im Fleischerhandwerk hat, findet mehr Informationen unter www.metten.net. Nach der Lehre bietet das Handwerk zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen.

Techniker, Meister und weitere Weiterbildungen

Nach erfolgreich abgeschlossener Lehre als Fleischer oder Fleischerin kann man beispielsweise eine Weiterbildung zum Techniker oder zur Technikerin absolvieren oder die Meisterprüfung ablegen. Wer den Meisterbrief in der Tasche hat, kann sogar ohne Abitur studieren. Oder sein eigener Chef werden und eine Metzgerei gründen oder übernehmen. Auch ohne Meistertitel gibt es bereits für Auszubildende zahlreiche Möglichkeiten, sich in Seminaren und Kursen weiterzubilden. Unter www.fleischerberufe.de erhält man einen umfassenden Überblick zu den entsprechenden Chancen.


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