Lymphödeme kann man mit Massage, Kompressionstherapie und Bewegung bekämpfen

Von Lymphödemen Betroffene sollten bewusst mit ihrer Krankheit umgehen.
Von Lymphödemen Betroffene sollten bewusst mit ihrer Krankheit umgehen.
© djd/Ofa Bamberg

(djd). Auch im menschlichen Körper fallen Abfallstoffe an. Für deren Abtransport ist das Lymphsystem zuständig. Es durchzieht den ganzen Körper und entsorgt körpereigene Abfallstoffe wie Eiweiße, Fette, Krankheitserreger und Zellbestandteile. Störungen im lymphatischen System können ein Lymphödem hervorrufen. Diese Erkrankung ist noch relativ unbekannt, doch Schriften wie der Patientenratgeber "Starker Halt für ein bewegtes Leben", den man auf www.ofa.de anfordern kann, tragen viel zur Aufklärung bei. "Ist man von einem Lymphödem betroffen, sammelt sich die Lymphflüssigkeit im Gewebe und kann nicht abtransportiert werden", erklärt Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. "Die Flüssigkeit staut sich, das Gewebe schwillt an."

Kompressionsstrümpfe für die Erhaltungsphase

Die sogenannte Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) ist der einzig anerkannte Weg, um den Abtransport der angestauten Flüssigkeit wieder anzuregen. Die Behandlung beginnt mit der Entstauungsphase. Neben der manuellen Lymphdrainage - einer speziellen Massage, die den Transport der Lymphe anregt - ist die Kompressionstherapie ein wichtiger Baustein der KPE. Sie unterstützt den Lymphabfluss und verhindert, dass das Ödem wieder zunimmt. Während man in der Entstauung oft mit Kompressionsverbänden arbeitet, kommen in der Erhaltungsphase meist Kompressionsstrümpfe etwa der Marke Lastofa Forte zum Einsatz. Sie werden nach den persönlichen Maßen des Patienten angefertigt. Die Schmucknaht dieser flachgestrickten Strümpfe oder Strumpfhosen lässt die Beine schlanker wirken und sieht mit Kroko- oder Glitzereffekt auch noch sehr schick aus.

Bewegung ist wichtig

Von einem Lymphödem Betroffene sollten bewusst mit ihrer Erkrankung umgehen. So ist beispielsweise die Hautpflege wichtig, um Entzündungen und Infektionen keine Chance zu geben. Außerdem ist Bewegung unverzichtbar, um die Therapie zu unterstützen - am besten zwei- bis dreimal täglich. Spezielle Übungen, aber beispielsweise auch Yoga, können eine Wohltat sein. Die Bewegungseinheiten sollten keine Schmerzen bereiten und regelmäßig durchgeführt werden. Wichtig ist, dass dabei die Kompressionsversorgung getragen wird, um den angeregten Lymphfluss zu unterstützen.

Das Lipödem

(djd). Am Lipödem, auch Reiterhosensyndrom genannt, erkranken fast ausschließlich Frauen. Dabei vermehrt sich das Fettgewebe. Obendrein wird Flüssigkeit im Gewebe eingelagert. Die Ursachen hierfür sind bislang nicht hinreichend bekannt. Doch auch Lipödem-Patientinnen kann man mit einer konsequenten Kompressionstherapie unterstützen, die ein möglicherweise zusätzlich entstehendes Lymphödem eindämmt. Weitere Informationen gibt es unter www.ofa.de.


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