Klasse gemacht! Belohnung für gute Noten: So motivieren Eltern ihre Kinder am besten

Auch ein fröhliches Lernspiel ist geeignet, um Grundschüler zu belohnen.
Auch ein fröhliches Lernspiel ist geeignet, um Grundschüler zu belohnen.
© djd/Studienkreis

(djd). Kein Mensch würde auf den Gedanken kommen, einen ganzen Monat zu arbeiten, wenn er am Monatsende nicht fest mit seinem Gehalt rechnen könnte. Für Schüler ist das schwieriger. Ihre Belohnung kommt viel später. Doch ob man nun den erfolgreichen Schulabschluss, einen guten Job oder ein zufriedenstellendes Einkommen im Erwachsenenalter als das Ziel des jahrelangen Lernens betrachtet: Je mehr Mühe das Lernen macht, desto ferner scheint diese Belohnung. Und desto weniger vermag eine solche die Kids angesichts der täglichen Mühe mit Algebra und Vokabeln nachhaltig zu motivieren. Wirkungsvoller unterstützen Anerkennungen die Motivation, die der guten Leistung sofort oder zumindest nach kurzer Zeit folgen.

Rosa Radiergummi und Kinokarte

Um ihren Nachwuchs zu regelmäßigem Lernen zu motivieren, machen sich daher viele Eltern Gedanken über die richtige Art der Belohnung für erfolgreiches Büffeln. "Es müssen keinesfalls große und teure Belohnungen sein. Auch kleinere Belohnungen sind wertvoll, wenn sie die Anerkennung der Eltern für die Leistung überzeugend symbolisieren", sagt Thomas Momotow vom Nachhilfeinstitut Studienkreis. Beispiele sind schnell gefunden: Das lustige rosa Radiergummi freut lernfreudige Grundschülerinnen genau wie die Kinokarte den Teenager. Besonders geeignet sind Präsente, die zeigen, dass die Eltern sich mit ihrer Auswahl Mühe gegeben haben. Aber auch das Eis am Stiel nach dem anstrengenden Vokabelpauken zeigt dem Nachwuchs: "Das hast du gut gemacht!"

Belohnungssysteme helfen

Wichtig ist auch der Zeitpunkt der Belohnung. Je jünger die Schüler, desto weniger Zeit sollte zwischen der Leistung und der Überraschung liegen. Je älter die Kinder, desto eher kann man auch auf ein Belohnungssystem setzen, das auf die individuelle Situation abgestimmt ist. Ein Beispiel für Kinder, die ungern Tipps rund ums Lernen ausprobieren: Für jede Hilfestellung, die sie auf Seiten wie www.studienkreis.de finden und mindestens einmal testen, gibt es einen Punkt. Wer eine bestimmte Anzahl von Punkten gesammelt hat, darf sich von den Eltern eine gemeinsame Aktivität wünschen. Ganz entscheidend ist es übrigens, dass nicht nur der Erfolg, sondern auch die Mühen des Lernens belohnt werden. Denn auch wer viel geübt hat, muss in einer Schularbeit leider nicht zwangsläufig tolle Noten haben.

Belohnungen für Schüler - 6 Ideen

Je nach Alter der Kids machen die verschiedensten Belohnungen Spaß:

  • Grundschüler freuen sich oft über Sammelbilder.
  • Kleine Tiere oder Spielautos sind schöne Belohnungen, mit denen man obendrein spielen kann.
  • Eintrittskarten für Kino oder Zirkus kommen sehr gut an.
  • Toll sind gemeinsame Ausflüge in die nähere Umgebung, ein Picknick mit der ganzen Familie oder eine Schnitzeljagd mit Freunden.
  • Ein Spielenachmittag mit Geschwistern und Eltern ist immer ein Höhepunkt, den alle gern wiederholen.
  • Die Sammelleidenschaft mancher Schüler ist ebenfalls eine Quelle guter Ideen: Geht es um Kronkorken, Briefmarken mit Vogelbildern oder andere Sammelobjekte, freuen sich alle Schüler über Unterstützung.

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