Gesund durch die dunkle Jahreszeit: Vitamin D lässt Kinderknochen stark werden

Mütze, Schal und Jacke verhindern, dass die Haut Sonne abbekommt - so kann der Körper kein Vitamin D bilden.
Mütze, Schal und Jacke verhindern, dass die Haut Sonne abbekommt - so kann der Körper kein Vitamin D bilden.
© djd/HIPP

(djd). Kleinkinder brauchen im Vergleich zu Erwachsenen sieben Mal mehr Vitamin D. Aktuelle Studien zeigen, dass zwei von drei Kindern einen Vitamin D Mangel haben, vor allem in der dunklen Jahreszeit. Zwar kann der Körper selbst Vitamin D bilden, braucht dafür aber eine ausreichende UVB-Strahlung der Sonne. Gerade im Winter ist diese Strahlung in unseren Breitengraden jedoch so gering, dass Vitamin D nicht oder nur in minimalen Mengen über die Haut gebildet wird. Auch im Sommer sind Kinder oft unterversorgt, da Sonnencreme zwar wirksam vor Sonnenbrand schützt, aber die Hautsynthese von Vitamin D signifikant reduziert.

Der Kinderarzt Dr. Jürgen Hower beschäftigt sich seit langer Zeit mit dem Thema Vitamin D. Er erklärt: "Vor allem in der wichtigen Wachstumsphase in den ersten drei Lebensjahren ist Vitamin D in Verbindung mit dem Calcium der Milch wichtig für starke und gesunde Knochen. Aber auch für den Aufbau von Muskulatur und Abwehrkraft brauchen Kleinkinder Vitamin D. Außerdem fördert es ein starkes Zahnfleisch und verringert das Karies-Risiko."

Umso wichtiger ist es für Eltern zu wissen, wie sie ihre Kinder ausreichend mit Vitamin D versorgen können. Eine normale Ernährung deckt den Bedarf bei Weitem nicht. Denn es gibt nur wenige Lebensmittel, die eine nennenswerte Menge an Vitamin D enthalten wie zum Beispiel fetter Seefisch.

Vitamine zum Trinken

Eine gute Lösung sind mit Vitamin D angereicherte Nahrungsmittel, insbesondere Kindermilch. Die Kindermilch Combiotik von Hipp zum Beispiel liefert das passende Nährstoffprofil bis zu einem Alter von drei Jahren, also vor allem auch die Menge an Vitamin D, die Kleinkinder in der Wachstumsphase brauchen. "Ich empfehle eine spezielle Kindermilch, da normale Kuhmilch zwar Calcium liefert, aber kaum Vitamin D enthält, das für eine ausreichende Calcium-Resorption im Darm erforderlich ist", sagt Dr. Hower. "Das heißt, die Kinder profitieren nicht nur von den direkten Vorteilen des Vitamin D, sondern auch von einer verbesserten Calciumaufnahme. Beides ist für das Knochenwachstum und die Zahngesundheit von großer Bedeutung."

Kindermilch schmeckt kalt oder warm. Allerdings sollten Eltern darauf achten, sie in der Tasse und nicht mehr im Nuckel-Fläschchen anzubieten, sobald die ersten Zähnchen da sind. Kinder mögen die Milch auch im Müsli oder abends zum Einschlafen.

So kommt man an Vitamin D

(djd). Der Großteil des von Kindern benötigten Vitamin D wird über die Haut gebildet. Die Menge ist abhängig davon, wie lange ein Kind sich in der Sonne aufhält und wie stark die Sonneneinstrahlung ist. Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor schützen die Kinderhaut zwar gut vor Sonnenbrand, verringern aber auch die Vitamin-D-Aufnahme. Ohne Sonneneinstrahlung ist es schwierig, den Tagesbedarf eines Kleinkindes an Vitamin D zu decken. Theoretisch müsste es dann zum Beispiel täglich zehn bis zwölf Eier oder 1,5 kg Käse essen. Einfacher und schmackhafter ist es sicherlich, stattdessen ein bis zwei Gläser der Kindermilch Combiotik zu trinken. Mehr Informationen zum Thema Vitamin D bei Kleinkindern und ein Interview mit Dr. Hower finden Sie unter www.hipp.de/milchnahrung.


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