Engagiert statt einsam: Mit einer starken Gemeinschaft finden Senioren Wege aus der Isolation

Die Klinik mit Blick auf die schöne Kulisse der Allgäuer Alpen.
Die Klinik mit Blick auf die schöne Kulisse der Allgäuer Alpen.
© djd/Dr. Reisach Kliniken/Hermann Rupp

(djd). Früher unternahm man regelmäßig große Touren mit dem Wanderverein, verabredete sich spontan im Café oder besuchte eine Theatervorstellung. Das Leben war vielfältig. Jetzt im Alter schränken körperliche Beeinträchtigungen die Mobilität stark ein. Viele Senioren verbringen ihre Tage zu großen Teilen zu Hause. Doch wenn man sich nicht mehr unter Menschen bewegt, leidet die Kommunikation. Die digitale Welt mit ihren sozialen Netzwerken ist für die meisten Älteren schwer zu fassen, so bleiben nur Telefonate und ein gelegentlicher Besuch von Freunden oder Verwandten. Die soziale Isolation nimmt immer mehr zu. Dann liegt nur noch ein schmaler Grat zwischen einem zurückgezogenen Leben und einer Vereinsamung, die zu psychischen Erkrankungen führen kann. Besonders häufig kommt dies vor, wenn der Lebenspartner stirbt und eine tiefe Lücke hinterlässt. Doch wie kann man lernen, mit dem Verlust eines Partners oder der eigenen Mobilität umzugehen, sein Leben neu zu ordnen und wieder an der Gesellschaft teilzunehmen?

Die Scham überwinden und Hilfe suchen

Betroffenen fällt es oft schwer, zuzugeben, dass sie sich einsam fühlen. Der erste Schritt ist daher, die Scham über das Alleinsein zu überwinden und Hilfe zu suchen. Eine fachkundige Anlaufstelle sind psychotherapeutische Einrichtungen wie die Adula Klinik und die Hochgrat Klinik im Allgäu. Sie verstehen sich in erster Linie als ein liebevoller Ort der Begegnung, wo Betroffene gehört werden. In einer Umgebung, die Nähe und Wertschätzung ausstrahlt, begegnen sich Menschen mit ähnlichen Problemen und lernen, Wege aus der Isolation zu finden.

Therapeutische Gemeinschaft fördert den Heilungsprozess

Ziel ist es, die innere Leere zu überwinden und neuen Lebensmut zu schöpfen. Verschiedene erlebnisorientierte Maßnahmen helfen dabei, die seelischen Ressourcen zu stärken. Eine Grundlage bildet der verständnisvolle und konstruktive Austausch innerhalb der therapeutischen Gemeinschaft. Er ermöglicht es, sich auf den Heilungsprozess einzulassen und das Leben wieder als Geschenk zu begreifen - eine wichtige Voraussetzung, um aktiv neue Wege zu gehen. Informationen sind unter www.dr-reisach-kliniken.de nachzulesen. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich als wertvolles Mitglied einer Gemeinschaft zu fühlen. Das kann beispielsweise eine ehrenamtliche Tätigkeit sein, eine Mitgliedschaft in einem Verein oder ein neues Hobby, das man zusammen mit Gleichgesinnten ausübt. Auch die Dr. Reisach Kliniken bieten nach dem Aufenthalt weiterhin den persönlichen Austausch an. Gern angenommen werden etwa die alljährlichen Ehemaligentreffen, die in den jeweiligen Kliniken stattfinden.


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