Der nächste Urlaub? Auf der Terrasse! Bei Bedachungslösungen für den Außenbereich gibt es viele Optionen

Samstag, 19.09.2026 |
Trendige Kombination: An den Sommergarten links im Bild schließt ein Freisitz mit Lamellendach an, das geschlossen werden kann.
Trendige Kombination: An den Sommergarten links im Bild schließt ein Freisitz mit Lamellendach an, das geschlossen werden kann.
© DJD/Bundesverband Wintergarten/Tobias Vollmer

(DJD). Kaum ist die Kaffeetafel im Garten gedeckt, ziehen plötzlich dunkle Wolken auf. Solche plötzlichen Wetterumschwünge können die entspannte Zeit auf der Terrasse schnell beenden. Mit einer passenden Überdachung lässt sich der Außenbereich jedoch deutlich flexibler und wetterunabhängiger nutzen.

Viele Ausführungsarten für jeden Bedarf

Die klassische Terrassenüberdachung ist das einfache Pultdach, das an der Hauswand befestigt ist und vorn meist von zwei Stützen gehalten wird. Ist es zusätzlich mit einer Beschattung, etwa einer Markise, versehen, erfüllt es zuverlässig die Grundanforderungen an Regen- und Sonnenschutz.

Für spürbar mehr Komfort sorgt eine Festverglasung, die an der Hauptwetterseite montiert wird und vor seitlich einfallendem Regen und Wind schützt. Ist die Überdachung vollständig von Seitenelementen eingefasst, spricht man von einem Kaltwintergarten. Dieser ist zwar nicht zur Beheizung vorgesehen, kann sich durch einfallende Sonnenstrahlen aber angenehm aufwärmen.

Das Glashaus wiederum ist mit transparenten Ganzglas-Schiebetüren ausgestattet, die im Sommer komplett geöffnet werden können. Die Elemente schließen zwar weniger dicht als im Kaltwintergarten, verlängern die Freiluftsaison aber dennoch spürbar.

Erweiterungen für mehr Wohnkomfort

Für den gläsernen Anbau sind zahlreiche praktische Erweiterungen möglich. Ein Wintergarten in echter Wohnraumqualität ist das ganze Jahr über nutzbar – auch während frostiger Wintertage oder einer sommerlichen Hitzewelle. Technische Voraussetzung hierfür sind ein abgestimmtes Wärme- und Sonnenschutzkonzept, Beschattungsanlagen, Entlüftung sowie eine effiziente Beheizung.

Die verfügbaren Lösungen reichen von einfachen, manuell betriebenen Systemen bis hin zu vollautomatisch gesteuerten Smart-Home-Anlagen. Weiterführende Details und Fachartikel bietet die Informationsplattform vom Bundesverband Wintergarten.

„Wenn es um die Ausrichtung des Anbaus und die Auswahl der geeigneten Materialien geht, ist ein Fachbetrieb mit einschlägiger Erfahrung gefragt“, erklärt Peter Ertelt, Vorsitzender des Bundesverbandes. Doch woran lässt sich erkennen, ob ein Betrieb tatsächlich über die erforderliche Expertise verfügt?

Sicherheit durch gezielte Zertifizierung

Ein vom Verband eingeführtes Zertifizierungssystem dokumentiert die Fachkompetenz eines Betriebes transparent. Markus Weinmann, Produktmanager beim zertifizierten Spezialisten Sunparadise in Waiblingen bei Stuttgart, betont: „Die Zertifizierung gibt den Kunden die Sicherheit, die sie brauchen. Sie können darauf vertrauen, dass sie auf einen Betrieb treffen, der solide und vor allem langlebige Handwerksqualität garantiert.“

Beim umfassenden Qualitätstest wird zunächst das zum Einsatz kommende Profilsystem geprüft. Danach folgen detaillierte Zertifizierungen für die Bereiche Planung, Fertigung sowie für die fachgerechte Montage vor Ort. Spezifische Fachseminare für Planung und Montage müssen von den Partnern nach spätestens fünf Jahren wiederholt werden, damit stets der aktuellste Stand der Technik gewährleistet ist.

Quelle: DJD / Bundesverband Wintergarten e.V.


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