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Der Müll gehört in den Korb: Systemgastronomie will gegen das achtlose Wegwerfen von Abfall sensibilisieren

Abfälle wegzuwerfen kann auch Spaß machen - umso mehr mit den neuen speziellen Müllbehältern.
Abfälle wegzuwerfen kann auch Spaß machen - umso mehr mit den neuen speziellen Müllbehältern.
© djd/McDonald´s Deutschland

(djd). Als "Littering" wird die Unsitte bezeichnet, Abfälle im öffentlichen Raum achtlos wegzuwerfen oder liegenzulassen, ohne die dafür vorgesehenen Mülleimer oder Papierkörbe zu benutzen. Verschmutzte Plätze und Grünanlagen sind vor allem während der Pandemie zu einem zunehmenden Problem für die Kommunen und Ärgernis für die Bürger geworden. Auswärts essen war lange Zeit nur "to go" möglich und eine Lawine von Take-away-Verpackungen die Folge. Feiern konnte und kann man vorwiegend nur draußen – das sorgte für eine Verschärfung des Problems mit Unmengen an Abfall im Freien.

Restaurantumfeld soll sauber gehalten werden

In der Systemgastronomie sind Verpackungen notwendig, um einen schnellen, hygienischen und unkomplizierten Service zu bieten. McDonald´s will nun zum einen das Müllaufkommen in seinen Restaurants deutlich reduzieren und vor allem auch seine Gäste gegen das achtlose Wegwerfen von Müll sensibilisieren. 94 Prozent der rund 1.450 Restaurants in Deutschland werden von 204 mittelständischen Franchisepartnern geführt. Als Bürger der jeweiligen Kommune haben diese ein ureigenes Interesse an Abfallvermeidung und Umweltschutz.

Die Sauberhaltung des Umfelds ist deshalb ein fester Bestandteil des Restaurantbetriebs, etwa durch die Bereitstellung von Abfallbehältern im Außenbereich sowie regelmäßigen Außenrundgängen durch Mitarbeiter, um weggeworfene Verpackungen einzusammeln. Hierbei gibt es vielerorts Kooperationen mit den kommunalen Entsorgungsbetrieben oder anderen Gewerbetreibenden, um Synergien zu nutzen. Einige Franchisepartner unterstützen zudem lokale Abfallsammelaktionen, etwa mit Manpower aus dem Kreis der Mitarbeiter, der Bereitstellung von Sammelequipment oder einer Verköstigung der Helfer. Mit der Kampagne „Gib Müll ´nen Korb“ rückt etwa McDonald´s den richtigen Umgang mit Verpackungen in den Fokus. Dazu stattet man alle Restaurants mit Aktionsmaterialien wie Aufklebern mit dem Aktionslogo für die Abfallbehälter im Außenbereich aus. An ausgewählten McDrive-Restaurants werden spezielle Abfall-Fangkörbe installiert, die zum zielgenauen Einwerfen ermuntern. Eine breite Social-Media-Kampagne begleitet die Aktionen.

Plastik- und Verpackungsmüll reduzieren

Im Rahmen eines sogenannten Verpackungsfahrplans soll zudem Plastik- und Verpackungsmüll kontinuierlich reduziert werden. So wurden die Dessertverpackungen im letzten Jahr auf nahezu plastikfreie Alternativen umgestellt, wodurch 2020 bereits 904 Tonnen Kunststoff eingespart werden konnten. Darüber hinaus werden alle anfallenden Abfälle von Mitarbeitern in den Restaurants getrennt und die Wertstoffe dem Recycling zugeführt.


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