Das "Trockene Auge" ist zu einer Volkskrankheit geworden

Bei "Trockenem Auge" ist die Sicht verschwommen und das Lesen fällt schwer.
Bei "Trockenem Auge" ist die Sicht verschwommen und das Lesen fällt schwer.
© djd/www.santen.de

(djd). Es erscheint uns selbstverständlich, jeden Morgen die Augen aufzuschlagen und unsere Umgebung in Bildern wahrzunehmen. Durch die Augen erlangen wir etwa 80 Prozent der Informationen über die Umwelt. Doch so bedeutsam die Sehorgane sind, so empfindlich sind sie auch. 90 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland arbeiten heute vor dem Bildschirm - was Augenerkrankungen nach sich ziehen kann. Zunehmend verbreitet ist das "Trockene Auge". Der Berufsverband der Augenärzte geht von etwa 15 Millionen Betroffenen in Deutschland aus.

 

Jucken, Brennen, Rötungen

Beim "Trockenen Auge" unterscheidet man zwei Formen: Die "hypovolämische" führt durch zu geringe Tränenbildung zu müden Augen, Augenrötungen, -jucken oder -stechen, Fremdkörpergefühl und Lichtempfindlichkeit. Die zweite Form ist die "hyperevaporative". Hier entstehen die Beschwerden durch einen zu geringen Fettanteil der Tränen, welche so schneller verdunsten. Wunde, brennende Lidränder sind mögliche Folgen. Unbehandelt kann dies in einer Lidrandentzündung enden. Auch Schmerzen bei der Bildschirmarbeit, Tränen und Zugluftempfindlichkeit können auftreten. Zum Teil werden die Beschwerden so schlimm, dass Betroffene von einer Einschränkung der Lebensqualität und Belastung bei der Arbeit sprechen. Wer erste Anzeichen feststellt, sollte zügig einen Augenarzt aufsuchen. Denn ein früher Therapiebeginn ist wichtig. Zur Basistherapie gehören neuartige freiverkäufliche Tränenersatzmittel, die alle drei Schichten des Tränenfilms unterstützen, wie etwa Cationorm. Deren innovative Emulsionstechnologie kann schnelles Ausspülen verhindern und für eine langfristige Benetzung der Augenoberfläche sorgen.

Die häufigsten Gründe

Einer der häufigsten Gründe für das "Trockene Auge" ist die Meibom-Drüsen-Dysfunktion, bei der nicht genügend ölige Substanz auf den Tränenfilm gelangt, was eine schnellere Verdunstung bewirkt. Zu weiteren Faktoren gehören das Alter, genetische Veränderungen, hormonelle Umstellungen, niedrige Lidschlagfrequenz bei der Bildschirmarbeit und trockene Büroluft.

Der Krankheit "Trockenes Auge" effektiv vorbeugen

Diese Tipps unterstützen die Augengesundheit:

  • Eine gesunde Ernährung sowie ausreichend Flüssigkeitszufuhr.
  • Frische Luft und regelmäßige Bewegung.
  • Rauchen schadet den Augen - am besten aufgeben oder zumindest stark einschränken.
  • Zugluft unbedingt vermeiden.
  • Ausreichender Schlaf tut den Augen gut und hilft bei der Regulation.
  • Stets auf ausreichende Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen achten.
  • Im Büro Bildschirmpausen einlegen, den Blick schweifen lassen.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt wahrnehmen.

 


Das könnte Sie auch interessieren

Heute um 18 Uhr (02.02.2026) verwandelt sich das ARD Vorabendprogramm in eine Arena für kluge Köpfe, wenn Kai Pflaume eine neue Ausgabe von "Wer weiß denn sowas?" präsentiert. Das bewährte Konzept der Show setzt auch diesmal auf eine Mischung aus skurrilem Wissen und prominenter Spielfreude. An der Seite der Teamchefs Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke... weiterlesen

Kaum ein Erwachen dürfte für einen Juristen schmerzhafter sein als jener Moment, in dem Joachim Vernau (Jan Josef Liefers) neben einer Leiche zu sich kommt und direkt in den Abgrund blickt. Heute Abend (02.02.2026) um 20:15 Uhr schickt das ZDF den Berliner Anwalt in seinen wohl persönlichsten und gefährlichsten Fall "Der schwarze Schwan". Was als privater Besuch im Milieu... weiterlesen

Das australische Camp bebt unter dem Verdacht einer verbotenen Romanze, die nun ein jähes und schmerzhaftes Ende gefunden hat. Teamchef Stephen Dürr suchte am Sonntag (01.02.2026) das offene Gespräch mit Eva Benetatou, um ein Thema anzusprechen, das scheinbar allen Bewohnern seit Tagen unter den Nägeln brennt. Ohne Umschweife warf er der 33-Jährigen vor, auffallend... weiterlesen

Fans des Berlin-Tatorts müssen sich heute Abend (01.02.2026) um 20:15 Uhr in der ARD auf einen hochemotionalen Schlusspunkt einstellen, denn nach nur sechs Folgen verabschiedet sich Corinna Harfouch in ihrer Rolle als Susanne Bonard vom Ermittler-Team der Hauptstadt. Der Berlin-Tatort "Gefahrengebiet" beginnt auf einer trostlosen Industriebrache am Rande der Metropole, wo die Leiche... weiterlesen

Das ZDF-Herzkino meldet sich heute Abend um 20:15 Uhr mit einer hochemotionalen Episode zurück, die das gewohnte Postkarten-Idyll ordentlich durchschüttelt. In "Frühling - Am Ende einer Lüge" sieht sich Dorfhelferin Katja Baumann (Simone Thomalla) mit Abgründen konfrontiert, die weit über die üblichen Alltagssorgen hinausgehen. Im Mittelpunkt steht das... weiterlesen