Aufatmen am Arbeitsplatz: Spezialfilter können gesundheitsschädliche Drucker-Emissionen bei Laserdruckern verhindern

Samstag, 12.03.2016 |
Drucker stoßen Feinstaub und Nanopartikel aus, die ein Büro stark belasten können. Abhilfe schaffen Spezialfilter mit einer elektrostatisch geladenen Wabenstruktur.
Drucker stoßen Feinstaub und Nanopartikel aus, die ein Büro stark belasten können. Abhilfe schaffen Spezialfilter mit einer elektrostatisch geladenen Wabenstruktur.
© djd/Riensch & Held

(djd). Wer im Büro oder auch im Home Office in der Nähe eines Laserdruckers sitzt, gefährdet seine Gesundheit, der Aufenthalt kann unter Umständen so bedrohlich sein wie das Passivrauchen. Denn die Drucker stoßen Feinstaub und Nanopartikel aus, die ein Büro stärker belasten können als es eine durchschnittlich befahrene Autobahn in der Nähe tun würde. Diese Nanopartikel sind im Durchmesser kleiner als ein Zehntausendstel Millimeter. Einem Bericht der Stiftung "nano-Control" aus dem Jahr 2014 zufolge gelangen die winzigen Teilchen ungefiltert in die Atemluft und können über die Atemwege ins Blut, in die Organe und Zellen eindringen. 

Abhilfe schaffen Spezialfilter mit einer elektrostatisch geladenen Wabenstruktur. Sie können Feinstaub, Gerüche und ultrafeine Partikel fast vollständig zurückhalten. Unter dem Namen "Clean Office" hat beispielsweise der Hamburger Filterspezialist Riensch & Held entsprechende Feinstaubfilter für Laserdrucker entwickelt. Der Geruchs- und Feinstaubfilter ist aktuell nach Angaben des Herstellers der einzige erhältliche Filter, der neben Feinstaub auch Gerüche sowie Ozon und Benzol filtert. Die Filter werden über den Luftaustritt des Laserdruckers geklebt und halten rund sechs Monate. Die Druckerfunktion wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die Filter gibt es bei "Media Markt" und "Saturn" bei den Druckerpatronen.


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