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Als Professorin Lehre und Gesellschaft mitgestalten - Vielschichtiger Beruf: An der Hochschule machen Frauen Karriere

Freitag, 31.10.2025 |
Almut Lottmann-Löer ist Professorin an der HS Coburg und mag unter anderem die Selbstbestimmtheit innerhalb ihres Berufes.
Almut Lottmann-Löer ist Professorin an der HS Coburg und mag unter anderem die Selbstbestimmtheit innerhalb ihres Berufes.
© DJD/Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

(DJD). In den vergangenen Jahren hat sich der Frauenanteil der Professurstellen an deutschen Hochschulen kontinuierlich erhöht. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Derzeit gibt es rund 51.900 hauptberufliche "Profs" – knapp 30 Prozent davon sind weiblich.

Die Professorinnen sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Studierenden, Forschung und Gesellschaft. Sie bilden nicht nur den akademischen Nachwuchs aus, sondern forschen, begleiten Projekte in der Praxis und bringen ihr Wissen aktiv unter anderem in die Wirtschaft ein. Damit gestalten sie Zukunftsthemen mit, übernehmen Verantwortung in der Region und wirken als Impulsgeberinnen über die Grenzen des Campus` hinaus. Wer sich dafür interessiert, findet auf www.hs-coburg.de weitere Informationen über den Beruf der Hochschul-Professorin.

Voraussetzungen

Um Professorin oder Professor zu werden, braucht es einen Doktortitel oder promotionsadäquate Leistung sowie fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens drei außerhalb des Hochschulbereichs. Berufene profitieren von Verbeamtung auf Lebenszeit, wissenschaftlicher Freiheit und einem Beruf mit nachhaltigem Einfluss – von Technologie und Medizin bis hin zu Sozialwesen und Kultur. Auch Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer, Leiterin des Studiengangs Bauingenieurwesen und stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte an der Hochschule Coburg, schätzt die guten Rahmenbedingungen. Besonders die moderne technische Ausstattung und die persönliche Atmosphäre sieht sie als eine große Stärke der Hochschule Coburg. „Die ständige Erweiterung des Wissens und der Kenntnisse reizt mich sehr.  Zudem mag ich die große Selbstbestimmtheit hier an der Hochschule, wenn ich zum Beispiel ein neues Lehrkonzept ausprobieren möchte.“

Flexibles Arbeiten

Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten und gezielte Förderung von Frauen unterstreichen den Anspruch der Hochschule, eine moderne Arbeitgeberin zu sein. Davon profitiert auch Prof. Dr. Antje Kick, Professorin für Change Management und gleichzeitig Mutter eines Sohnes. „Für mich ist die Professur ein großes Privileg", so Kick, "denn sie erlaubt es mir, inhaltlich anspruchsvoll zu arbeiten, mit jungen Menschen im Austausch zu sein und gleichzeitig für meine Familie da zu sein. Die Vereinbarkeit gelingt durch gute Organisation, ein unterstützendes Umfeld und klare Prioritäten.“ So zeigt sich eine Professur als Beruf mit Freiheiten und Verantwortung – attraktiv für alle, die ihre Expertise an kommende Generationen weitergeben und trotzdem noch Zeit für ihr Familienleben haben möchten.


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