Arbeitsministerin Nahles lobt Einsatz von Volkswagen für Inklusion

Donnerstag, 22.01.2015 | Tags: Behinderung | Bewertung:
  • Der inkludierte Logistik-Mitarbeiter Peter Kaiser begrüßt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.
    Der inkludierte Logistik-Mitarbeiter Peter Kaiser begrüßt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.
    © VW/dpp-AutoReporter
  • Das Fazit ihres Besuchs des Logistikzentrum von Volkswagen in Wolfsburg war für Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD, 44) klar: "Es kommt nicht von ungefähr, dass Volkswagen den bundesweiten Inklusionspreis erhalten hat. Ich freue mich sehr, wenn Unternehmen erkennen, welches Potenzial Beschäftigte trotz einer Beeinträchtigung haben. So sieht gelebte Teilhabe aus, wie wir sie uns für alle Menschen wünschen. Davon profitierten beide Seiten - die betroffenen Beschäftigten ebenso wie die Unternehmen."

    Das UnternehmensForum, ein bundesweiter und branchenübergreifender Zusammenschluss von Wirtschaftsunternehmen, hatte zusammen mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände 2013 den Inklusionspreis an Volkswagen verliehen. 2014 unterzeichneten Vorstand, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung von Volkswagen eine gemeinsame Erklärung zur Inklusion. Die Vereinbarung schreibt Inklusion als Bestandteil der Unternehmenskultur fest.

    Personalvorstand Dr. Neumann sagte: "Bei Volkswagen bieten wir Mitarbeitern die Möglichkeit, nach langer Krankheit oder mit einer Schwerbehinderung weiterhin ein Teil des Volkswagen-Teams zu bleiben und wertschöpfende Arbeit zu leisten. Wir bringen ihnen damit Wertschätzung entgegen,  zugleich sind wir darum bemüht, ihr Wissen und Können im Unternehmen zu erhalten."

    Wie das von Peter Kaiser, Mitarbeiter aus der Logistik, der wegen Rücken- und Kreislaufproblemen seine bisherige Tätigkeit nicht mehr ausführen konnte. Im Volkswagen Logistikzentrum an der Westrampe fand er einen neuen Arbeitsplatz, der seine Beeinträchtigungen berücksichtigt. "Hier fühle ich mich wertgeschätzt, und wenn mein Kreislauf mal nicht mitspielt, gibt es Verständnis für meine Situation", sagt Kaiser. (dpp-AutoReporter/wpr)


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