Wurzelnackte Rosen sollten im Oktober oder November gepflanzt werden

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  • Als Pflanzschnitt müssen im Herbst nur die Wurzeln auf 20 Zentimeter, bei der Frühjahrspflanzung auch die Triebe auf 15 Zentimeter zurückgeschnitten werden.
    Als Pflanzschnitt müssen im Herbst nur die Wurzeln auf 20 Zentimeter, bei der Frühjahrspflanzung auch die Triebe auf 15 Zentimeter zurückgeschnitten werden.
    © djd/www.rosen-tantau.com
  • (djd). Während Rosen aus dem Topf den ganzen Sommer über in die Erde gesetzt werden können, beginnt im Herbst die Pflanzzeit für Rosen ohne Erdballen, die sich bei frostfreiem Boden bis in den März oder April erstrecken kann. Im Gegensatz zum Sommer versenden Rosenschulen die Pflanzen jetzt ohne Erde. Sie entwickeln sich optimal, denn in der kühleren Jahreshälfte hat der Boden immer ausreichend Feuchte für ein sicheres Anwachsen.

     

    Pflanztipps vom Fachmann

    Die Wurzeln der Rosen ohne Erdballen sollten vor dem Pflanzen für sechs bis 24 Stunden ins Wasser gelegt werden", empfiehlt Christoph Heymer von Rosen Tantau. Als Pflanzschnitt müssen im Herbst nur die Wurzeln auf 20 Zentimeter, bei der Frühjahrspflanzung auch die Triebe auf 15 Zentimeter zurückgeschnitten werden. "Das Pflanzloch sollte man ausreichend groß ausheben, den Boden auflockern und mit gutem Kompost vermischen", so Heymer. Die Veredelungsstelle sollte etwa fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen, damit der Edeltrieb immer ausreichend vor Frösten geschützt ist. Anschließend das Erdgemisch locker einfüllen, antreten und kräftig angießen. Danach die restliche Erde zirka 20 Zentimeter als Frost- und Verdunstungsschutz anhäufeln. Unter www.rosen-tantau.com gibt es mehr Pflanz- und Pflegetipps.

    Blütenpracht im nächsten Sommer

    Wer jetzt beispielsweise die Nostalgierose "Romina" in antikem Rosa oder die stark und robust wachsende "Chippendale" in Dunkelorange pflanzt, kann sich schon im nächsten Sommer an einer üppigen Blütenpracht mit süßem, betörendem Duft erfreuen. Die immer beliebter werdenden Nostalgierosen vereinen den Charme historischer Rosen mit der Robustheit moderner Sorten. Da sie keiner eigenständigen Klasse angehören, gibt es sie als Beet-, Kletter- oder Strauchrose. Die wohl bekannteste Vertreterin ihrer Art ist die als Busch oder Stamm wachsende Edelrose "Nostalgie" mit ballförmigen Blüten in Cremeweiß mit Kirschrot. Nach jahrelanger Züchtung im rauen Holsteiner Klima bietet der erfolgreiche norddeutsche Züchter Rosen Tantau ein umfangreiches und attraktives Sortiment der mehrfach blühenden Nostalgierosen an. 

    Wichtige Standortwahl

    (djd). Wer Freude an Rosen haben will, muss neben der Sorte auch auf einen Standort mit ausreichend Sonne achten. Um einem Pilzbefall entgegenzuwirken, sollten Rosen luftig stehen, damit die Blätter nach einem Regenschauer schnell abtrocknen können. Der Boden sollte locker, luftdurchlässig, humos, schwach sauer und vor Staunässe geschützt sein. Zur Verbesserung der Blühdauer und erneuten Blütenbildung empfiehlt es sich, die verblühten Blumen schon bald abzuschneiden. Unter www.rosen-tantau.com gibt es weitere Tipps.


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