Wetterfeste Dachdämmung: Extremen Wetterlagen gelassen entgegensehen

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  • Sauber abgedichtet: Es gibt Dämmsysteme, bei denen ein Wasserschutz bereits fest aufkaschiert ist.
    Sauber abgedichtet: Es gibt Dämmsysteme, bei denen ein Wasserschutz bereits fest aufkaschiert ist.
    © djd/Paul Bauder
  • (djd). Starke Regenfälle, heftige Gewitter, Hagel und Sturm: Immer öfter kommt es auch in Deutschland zu regional begrenzten Extremwetterlagen, die augenfällige Spuren hinterlassen. Steigende Versicherungsprämien bei den Gebäudeversicherungen zeigen deutlich, dass immer öfter auch massive Schäden an Wohngebäuden zu beklagen sind. Besonders tückisch ist es zum Beispiel, wenn Hagel die Ziegel beschädigt oder Stürme sie teilweise abdecken und anschließend ein Sturzregen zu Wasserschäden im Haus führt.

    Ein guter Dachaufbau kann vor Elementarschäden schützen

    Wie gut ein Haus gegen solche Elementarschäden geschützt ist, liegt nicht alleine an der Dacheindeckung. Auch der Dachaufbau darunter spielt eine wichtige Rolle. Entsprechend aufgebaute Dachdämmungen zum Beispiel halten auch dann noch dicht, wenn Ziegel oder andere Eindeckungen ihre Schutzfunktion wegen Beschädigungen nicht mehr erfüllen können. Eine wichtige Rolle spielt dabei die zweite wasserführende Ebene, erklärt Fritz Ekkehard, Leiter des Fachbereichs Steildach bei Bauder. Sie befindet sich zwischen der Dachdeckung und der Dämmung und sorgt im Schadensfall dafür, dass das Regenwasser nicht in die Dämmschicht und das Haus eindringen kann. Um für extremere Wetterlagen gerüstet zu sein, empfiehlt der Dachspezialist Bitumenbahnen, deren spezielle Kunststoff-Faservliese als reißfestes Trägermaterial mit Bitumen beschichtet werden. Bei Hagelschlag-Tests am Süddeutschen Kunststoffzentrum (SKZ) erwiesen sich solche verstärkten Bitumenbahnen bzw. mit verstärkten Bitumenbahnen kaschierte Dämmelemente aus Polyurethan-Hartschaum als äußerst robust selbst beim Einschlag großer Hagelkörner. Unter www.bauder.de gibt es dazu mehr Informationen.

    Schneller Baufortschritt mit Dämmsystemen

    Besonders einfach und sicher zu verarbeiten sind Dämmsysteme, bei denen die zweite wasserführende Ebene bereits ab Werk auf die Dämmelemente aufgebracht sind. Die Bitumenbahnen sind rundum mit einem Überstand aufkaschiert, so dass sie sich beim Verlegen überlappen. Diese Überstände werden mit selbstklebenden Nahtstreifen schnell und sicher verklebt und bilden so eine zweite rückstausichere wasserführende Ebene.

    Gut dämmen statt dick auftragen

    (djd). Ein gedämmtes Dach ist die Voraussetzung für ein angenehmes Klima im obersten Stockwerk - im Sommer genau wie im Winter. Doch wie dick müssen die Dämmschichten sein, die ich aufs Dach packen muss, um einen wirkungsvollen Wärmeschutz zu erzielen? Das hängt vor allem von der Wahl des Dämmstoffs ab. Je niedriger sein Wärmedurchgangswert ist, desto geringer kann die Stärke der Dämmung ausfallen. Regelmäßig Bestwerte erzielen Polyurethan-Dämmstoffe wie Bauder PIR, die entsprechend schlanker aufgebaut werden können als andere Materialien. Das spart Gewicht und gibt dem Dach eine schlanke Optik. Unter www.bauder.de gibt es mehr Infos und einen Dach-Ratgeber zum kostenlosen Download.


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