Wandern: Falsch verstandene Tapferkeit kann zu chronischen Beschwerden führen

Mittwoch, 16.03.2016 | Bewertung:
  • Um Unfälle im unwegsamen Gelände zu vermeiden, sollten Wanderfreunde die markierten Wege nicht verlassen.
    Um Unfälle im unwegsamen Gelände zu vermeiden, sollten Wanderfreunde die markierten Wege nicht verlassen.
    © djd/doc Schmerzgel
  • (djd). Immer mehr Menschen mittleren Alters entschließen sich, die Erkundung der Natur auf Schusters Rappen zu ihrem Hobby zu machen. Wandern kann nahezu jeder, denn die Leistung lässt sich dabei an die persönlichen Fähigkeiten anpassen. Wanderwege in vielen Schwierigkeitsgraden und entsprechend den konditionellen Voraussetzungen lassen sich zudem überall finden. Das Wandern bedarf außerdem keiner großen Vorbereitung und zählt zu den gelenkschonenden Sportarten. Doch was Ungeübte oft vergessen: Freizeitsportler sind keine Profis. Bei Überanstrengung drohen Verletzungen, Muskelverhärtungen und der gefürchtete Muskelkater.

     

    Schmerzen nicht ignorieren

    Schnell ist ein Fuß verstaucht, oder die Gelenke und Muskeln schmerzen vor Anstrengung. Tagelang anhaltende Schmerzen dürfen auf keinen Fall ignoriert werden. Denn dem Deutschen Ärzteblatt zufolge können unzureichend behandelte Schmerzen "Spuren im Zentralnervensystem hinterlassen, die die Empfindlichkeit für Schmerzreize erhöhen". Das heißt, dass der Körper ein so genanntes Schmerzgedächtnis ausbilden kann und Schmerzen somit chronisch verlaufen können. Daher ist eine rasche, zielgenaue Schmerzbehandlung, beispielsweise mit "doc Ibuprofen Schmerzgel", angeraten. Der in mikroskopisch kleinen Mizellen vollständig gelöste Wirkstoff Ibuprofen dringt durch die Haut und kann seine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung direkt in den Sehnen, Muskeln oder Gelenkkapseln entfalten, ohne den übrigen Körper zu belasten.

    Verspannte Muskulatur bewegen

    Heute raten Ärzte bei Muskelverspannungen nicht mehr zu Bettruhe - moderate Bewegung trägt dazu bei, die verspannte Muskulatur zu durchbluten und zu lockern. Spezielle Krankengymnastik, Wärmeauflagen, Saunabesuche oder Thermalwasser werden ebenfalls als wohltuend empfunden, mehr Tipps gibt es unter www.doc-gegen-schmerzen.de. Bei Rückenverspannungen kann die sogenannte Stufenlagerung helfen, Beschwerden und Schmerzen zu lindern. Dabei liegt der Patient entspannt auf dem Rücken, während seine Unterschenkel auf einem Schaumstoffwürfel gelagert sind.

    Schmerzende Gelenke nicht dauerhaft ruhig stellen

    Während einer Entzündungsphase können schmerzende Gelenke kurzfristig ruhig gestellt werden. Keinesfalls sollte diese Schonhaltung jedoch länger andauern, da der Knorpel sich über die Gelenkflüssigkeit ernährt, die er wie ein Schwamm aufnimmt und abgibt. Nur durch Be- und Entlastung können Nährstoffe ausreichend an ihren Zielort gelangen. Ansonsten droht eine Unterversorgung, die den Abbau der Knorpelmasse beschleunigen kann. Durch die Bewegung wird zudem die Muskulatur aufgebaut. Sie dient den Gelenken als Stützkorsett.


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