Trendfarbe Blau: Aktuelle Tapeten zeigen sich abwechslungsreich, detailverliebt und schön

Mittwoch, 07.10.2015 | Bewertung:
  • In Kombination mit klassischen Ornamenten bekommt Blau eine luxuriöse Wirkung (wie etwa "Belleville" von Rasch).
    In Kombination mit klassischen Ornamenten bekommt Blau eine luxuriöse Wirkung (wie etwa "Belleville" von Rasch).
    © djd/Deutsches Tapeten-Institut
  • (djd). Abwechslungsreich, detailverliebt und schön: So präsentieren sich die neuen Trendtapeten für die kälteren Monate des Jahres. Das wandelbare Multitalent Blau beispielsweise mit seinen Schattierungen von Aquamarin, Jeans bis Royalblau und Opal steht weiterhin hoch im Kurs. Die Trendfarbe eignet sich dank ihrer beruhigenden und ausgleichenden Wirkung besonders gut für Schlafräume oder gemütliche Loungezonen in Wohn- und Esszimmer. Am schönsten kommt Blau mit Weiß-, Grau- und Cremetönen zur Geltung. Dunkle Blautöne mit Gold oder Ton-in-Ton-Kombinationen wirken dagegen edel und luxuriös.

    Bekanntes mit Neuem gemischt

    In den aktuellen Kollektionen mischen die deutschen Tapetenhersteller Bekanntes mit Neuem: Ruhige, erdige Naturfarben wie Creme, Holz und Beige sind nach wie vor beliebt. Farbige Akzente setzen Moosgrün, Brombeer und Metalltöne wie Kupfer oder Gold. Insgesamt legen die Designer viel Wert auf raffinierte Strukturen und eine attraktive Haptik, mit der sie die Wertigkeit der neuen Wandkleider besonders schön herausarbeiten.

    Die sanfte Seite der Natur 

    Viele Dessins greifen den Naturtrend auf und imitieren Holz, Stein oder Leder. Die Tapeten mit täuschend echter Holzoptik oder Steinmaserungen in warmen Grau- und Brauntönen sorgen für ein behagliches Wohngefühl und lassen sich im Landhaus genauso gut einsetzen wie in der modernen Neubauwohnung. Im Trend liegen zudem dunkle Töne wie Anthrazit, Tabakbraun oder Rostrot. Gerade diese satten, dunklen Farben verleihen Räumen einen edlen Rahmen und kommen besonders gelungen mit klassischen Ornamenten oder einem Mustermix von Streifen und floralen Dessins zur Geltung.

    Und wenn es draußen trist und ungemütlich wird, darf es drinnen gerne hell und verspielt fröhlich sein: Großformatige Blüten und Ranken oder planetenhafte Kreise an der Wand beispielsweise harmonieren mit allen Einrichtungsstilen.

    Einfaches Tapezieren mit Vliestapeten

    (djd). Lust auf einen Tapetenwechsel? Mit den neuen Vliestapeten ist Tapezieren so einfach wie nie. Wie viele Rollen benötigt werden, lässt sich mit einer einfachen Formel berechnen: Die Länge aller Wände mal die Raumhöhe geteilt durch fünf. In der Regel hat eine Tapetenrolle eine Breite von 0,53 Metern und eine Länge von 10,05 Metern, eine Rolle reicht damit für rund fünf Quadratmeter. Für ein optimales Ergebnis sollte der Untergrund möglichst glatt und trocken sein. Wer zu Vliestapeten greift, wählt am besten einen speziellen Kleister, etwa "Metylan" von Henkel. Der Vorteil: Die Einweichzeit entfällt, die Tapeten sind trocken wieder abziehbar. Grundsätzlich gilt: Je schwerer eine Tapete ist, desto weniger Wasser sollte im Kleister enthalten sein.


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